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Wetter in Bonn und der Region: Aussichten, Vorhersagen und Infos

Wetter in Bonn und der Region : Dienstag könnte der bislang wärmste Tag des Jahres werden

Am Dienstag könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes die 30-Grad-Marke geknackt werden. Damit könnte der Dienstag der bislang wärmste Tag des Jahres werden. Das sind die Wetter-Aussichten für die Woche.

Nach dem sonnigen Pfingstwochenende wird es am Dienstag in Nordrhein-Westfalen zunächst noch wärmer: Höchstwerte von bis zu 30 Grad und sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) möglich. Die Sonne soll nur ab und zu von Wolken verdeckt werden.

Die zweite Wochenhälfte soll dann aber Regen bringen, und es wird wieder kühler. Bereits am Mittwoch kann es vereinzelt Schauer oder auch Gewitter geben. In der Nacht zu Donnerstag regne es dann flächendeckender, sagte eine Meteorologin des DWD. Tagsüber bleibe es stark bewölkt und regnerisch bei 17 bis 20 Grad. Auch zum Wochenende hin bleibe das Wetter unbeständig.

Damit entspannt sich die Waldbrandgefahr in NRW. Für Pfingstmontag zeigte der DWD-Waldbrandgefahrenindex noch die zweithöchste Warnstufe an, auch am Dienstag war die Gefahr durch die noch einmal höheren Temperaturen groß. Das liege auch daran, dass es zuvor sehr lange sehr trocken gewesen sei, sagte die DWD-Meteorologin. Bereits den ganzen vergangenen Monat machte die Trockenheit Förstern und Landwirten Sorgen. Nordrhein-Westfalen war im Mai das Bundesland mit dem geringsten Niederschlag.

Immer wieder gab es in der Folge Brände, zuletzt am Samstag, als es zu mehreren Böschungsbränden entlang Bahnschienen in Hagen und Hennef gekommen war. In Alpen am Niederrhein brannten rund 150 Meter Randstreifen entlang einer Bundesstraße. Es sei große Vorsicht geboten, warnte die Meteorologin. So dürften Zigarettenkippen nicht einfach weggeworfen werden. In Gummersbach (Oberbergischer Kreis) war es am vergangenen Freitagabend zu einem Waldbrand gekommen, der laut Polizei möglicherweise durch zuvor in dem Bereich gezündete Böller verursacht worden war.

Sorge vor der extremen Dürre

Viel Sonne und wenig Regen klingen zwar verlockend, bringen aber eine gefährliche Seite mit sich. Denn seit Mitte März fiel in der Region kaum Niederschlag. Die Folgen: Laut Meteorologe Karsten Brandt seien die oberen 35 bis 40 Zentimeter des Bodens knochentrocken und gefährdet die Vegetation. "Ein kleiner Schauer hilft da nicht, es müsste schon deutlich mehr regnen." Brandt sorgt sich nach der Trockenheit in den Sommern der vergangenen Jahre vor einem weiteren Dürrejahr mit schweren Folgen. Vor allem die Fichtenwälder leiden stark und auch die Sieg hält bereits im Mai nur wenig Wasser. Im Zuge der Dürre im vergangenen Jahr bat die Stadt Bonn um die Bewässerung von Straßenbäumen und Fassadengrün.

Alle Informationen und die Vorhersagen für Bonn, den Rhein-Sieg-Kreis und den Kreis Ahrweiler finden Sie hier.

(Mit Material von dpa)