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Wetter in Bonn und Region: Bis zu 15 Zentimeter Schnee in Bonn möglich

Wetter in Bonn und Region : Bis zu 15 Zentimeter Schnee in Bonn möglich

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Bonn und der Region vor starkem Schneefall und schweren Sturmböen am späten Donnerstagabend. In Windeck bleiben deshalb am Freitag die Schulen geschlossen.

Die vom Bonner Wetterdienst "Wetteronline" angekündigten "turbulenten Tage" stehen gemeinsam mit Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor der Tür. Im Rhein-Sieg-Kreis muss von Donnerstag ab 21 Uhr bis Freitag 12 Uhr mit starkem Schneefall von bis zu 30 Zentimetern und Schneeverwehungen gerechnet werden, so der DWD.

Die Gemeinde Windeck hat deshalb beschlossen, den Schulbetrieb am Bodelschwingh Gymnasium, an der Gesamtschule Windeck, an der Real- und Hauptschule sowie aller Windecker Grundschulen am Freitag, 13. Januar, ausfallen zu lassen. Dies teilte das Bodelschwingh Gymnasium sowie die Gemeinde Windeck auf ihren Internetseiten mit. Grund für den Schulausfall seien die erwarteten Verkehrsprobleme. Bereits am Dienstag mussten einige Schulbusse den Betrieb einstellen, da Fahrten bei starkem Schnee und Glätte zu gefährlich wären.

Auch für die Stadt Bonn gab der DWD eine amtliche Warnung für Schneefall heraus. Ab dem späten Donnerstagabend können bis Freitagmorgen zwischen fünf und 15 Zentimetern Schnee fallen. Im Rhein-Sieg-Kreis sowie in Bonn liegt die Schneefallgrenze in tiefster Lage. Außerdem gilt eine Warnung vor Sturmböen, im Rhein-Sieg-Kreis sogar vor schweren Sturmböen.

Sollte es in Bonn zum Schneechaos kommen, haben Eltern die Möglichkeit, ihren Kindern auch hier einen Tag Schneefrei zu ermöglichen, denn: Bei extremen Wetterlagen entscheiden in Nordrhein-Westfalen die Eltern, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar ist oder nicht. Darauf hat die Bezirksregierung Münster am Donnerstag hingewiesen. Wer wegen Eis und Schnee nicht in die Schule kommen könne, sei unter diesen Bedingungen entschuldigt. In jedem Fall müsse aber die Schule informiert werden. Eine vorhergesagte Wetterlage müsse morgens allerdings auch tatsächlich eingetreten sein - sonst gelte die Ausnahmeregelung von der Schulpflicht nicht.

Auch für den Kreis Euskirchen gab der DWD eine Unwetterwarnung für starken Schneefall und Schneeverwehungen heraus. Dort muss in der Nacht von Donnerstag auf Freitag sogar mit orkanartigen Böen und Neuschnee - ebenfalls bis zu 30 Zentimetern - gerechnet werden.

Im NRW-Vergleich wird im Rheinland noch am wenigsten Schnee erwartet. Doch auch danach soll es winterlich bleiben. Für Freitagnachmittag rechnen die Meteorologen wieder mit Schnee. Am Wochenende herrscht verbeitet Dauerfrost. Erst am Montag wird es freundlicher.

Angesichts der Schneeprognose im Sauerland jubelten die dortigen Liftbetreiber. Sie hoffen sogar auf bis zu 40 Zentimeter Neuschnee in den nächsten Tagen. Dann könnten auch alle Skigebiete ohne Schneekanonen an den Start gehen, teilte die Wintersport-Arena Sauerland mit.

Langlauf soll dann auch in den Tälern möglich sein. Nach Abklingen der Schneefälle werde direkt gespurt, am Wochenende sollen insgesamt 400 Loipenkilometer zur Verfügung stehen.

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Schnee, Eis, Minusgrade - für viele Menschen ist das Wetter, das in den nächsten Tagen in NRW erwartet wird, ein Grund für Freude. Endlich mal durch die weiße Landschaft wandern, Schlittenfahren oder mit dem Nachwuchs einen Schneemann bauen. Für andere ist die Aussicht ein Graus: Erhöhte Unfallgefahr, Staus, Eiskratzen und Schnee vor der Haustür räumen.

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(ga/dpa)