Benefizaktion: Die Liebe von Kinsky und Mockridge begann in der Oper

Benefizaktion : Die Liebe von Kinsky und Mockridge begann in der Oper

Margie Kinsky und Bill Mockridge treten zugunsten der Aktion Weihnachtslicht auf.

Der Titel ihres aktuellen Programms lautet "Hurra, wir lieben noch". Damit begeistern Margie Kinsky und Bill Mockridge ihr Publikum im ganzen Land. Am Montag, 11. Februar 2019, ab 20 Uhr geben die bekannten Künstler eine exklusive Benefiz-Vorstellung zugunsten der Aktion Weihnachtslicht.

Tickets, auch geeignet als schöne Weihnachtspräsente, gibt es ab sofort in den Bonnticket-Shops der Zweigstellen des General-Anzeigers und unter www.ga-bonn.de/tickets. Anke Vehmeier sprach mit den Comedians über das Leben und die Liebe.

Wie wichtig ist Humor in Ihrem Alltag?

Margie Kinsky: Bei uns dreht sich alles um Humor, beruflich wie privat.

Bill Mockridge: Wir beobachten uns und unsere Familie seit vielen Jahren. Was wir da so sehen und erleben, spiegeln wir mit Humor und Menschlichkeit auf der Bühne in unserem Programm.

Wie viel Margie und Bill steckt im Programm?

Mockridge: Hundert Prozent, denn es geht um uns. Comedy entsteht durch Gegensätze. Wir sind zwei ganz unterschiedliche Charaktere. Während ich eher naturverbunden bin, ich komme ja aus Kanada, ist Margie eher großstädtisch und eine echte Shoppingqueen. Sie kommt schließlich aus Italien. Und seit 35 Jahren suchen wir den Weg zusammen. Das ist immer noch aufregend und unterhaltsam.

Kinsky: Mit unserem Programm treffen wir offenbar aber den Nerv des Publikums. Die Reaktionen zeigen das. Jeden Abend fragen uns die Zuschauer: 'Ward Ihr etwa bei uns zu Hause? Bei uns ist es genauso'.

Spielen Sie schon lange zusammen auf der Bühne?

Kinsky: Nein, es ist das erste Mal. Ich gehöre 30 Jahre zum Ensemble der Springmaus und war dann solo unterwegs. Bill arbeitet als Regisseur und Schauspieler.

Mockridge: Die Idee für unser gemeinsames Programm kam durch das Angebot, zusammen ein Buch zu schreiben. Es gibt sehr wenige verheiratete Bühnenpaare. Das war also schon ein sehr spannendes Experiment.

Kinsky: Und uns war klar, das ist jetzt der ideale Moment. Es fühlt sich ganz einfach alles richtig an.

Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen?

Mockridge: Ich kann sagen, ein Buch über die Ehe zu schreiben, ist die beste Paar-Therapie. Jeder schrieb seine Version der Ehe und wir waren immer wieder verblüfft nach dem Motto ?Ach, so siehst Du das, ich dachte immer...?

Am 11. Februar treten Sie zugunsten der Aktion Weihnachtslicht auf. Warum unterstützen Sie das GA-Hilfswerk für bedürftige Senioren?

Mockridge: Wir engagieren uns beide für soziale Projekte. Und am Weihnachtslicht gefällt uns, dass es sich um Bedürftige kümmert, die unsere Nachbarn sein könnten. Wir möchten dazu beitragen, dass es den Menschen in unserer Stadt gut geht.

Was bedeutet es Ihnen, in der Bonner Oper aufzutreten?

Mockridge: Sehr viel. Ich stand in den 1980er Jahren auf der großen Bühne und freue mich, wieder dort zu sein.

Kinsky: Außerdem haben wir uns in der Oper kennengelernt. Ich habe damals als Statistin Geld für das Studium verdient und fand Bill als Schauspieler faszinierend.

Mockridge: Margie spielte ein Zimmermädchen. Eigentlich hatte sie keinen Text. Sollte sich dann aber für ein Trinkgeld bedanken. Das hat sie so witzig, superfrech und spontan gemacht - ich war von ihr begeistert.

Kinsky: Wir kommen sehr gerne zurück, denn in der Kulisse der Oper fing unsere Romanze an.

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