Seniorenresidenz Augustinum : Die Kunst des guten Lebens

Bewohnerin Gisela Delis-Ngom organisiert Ausstellungen in der Seniorenresidenz Augustinum Bad Neuenahr

Dass sie „relativ jung“, mit 72 Jahren, in die Seniorenresidenz Augustinum Bad Neuenahr eingezogen ist, hat Gisela Delis-Ngom keine Sekunde bereut: „Ich bin fit und kann alle Aktivitäten mitmachen“, sagt sie und meint die vielen Veranstaltungen im Haus: Konzerte, Vorträge oder Sportkurse. Und die Reihe „Bewohner für Bewohner“, wo sie einen Keramikkurs organisiert.

Delis-Ngom nimmt die Dinge in die Hand. So organisiert sie Ausstellungen: eine mit Aquarellen des Künstlers Walter Habdank, der dem Augustinum verbunden war und den sie kannte, oder Ausstellungen passend zum „Europa!“-Motto in diesem Jahr. „Meine Woche ist voll ausgefüllt“, meint sie. Zudem besucht sie oft ihren Lebensgefährten in Essen. „Es ist geplant, dass auch er irgendwann in Bad Neuenahr einzieht“, erzählt Delis-Ngom. „Bislang genießen wir es, dass wir uns abwechselnd besuchen.“

Die Entscheidung, ins Augustinum zu ziehen, fiel rasch. „Hier ist es wie in einem Hotel: Ich bin von den unangenehmen Pflichten befreit. Das ist viel wert.“ Das Mittagessen im hauseigenen Restaurant sorgt für Gesellschaft, gute Gespräche und Tischnachbarn, die zu Freunden geworden sind. Delis-Ngom genießt die Unabhängigkeit und auch die Sicherheit im Augustinum: Der hauseigene Pflegedienst kommt bei Bedarf rund um die Uhr in die Wohnung. „Hier sind Menschen, die sich um einen kümmern, wenn man es braucht“, sagt Delis-Ngom. „Einfach ein sicherer Hafen.“