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Ablauf, Vorteile und Risiken: So funktioniert die MRT-Untersuchung

Ablauf, Vorteile und Risiken : So funktioniert die MRT-Untersuchung

Bei vielen Verletzungen oder Erkrankungen an Gelenken, den inneren Organen oder der Wirbelsäule – etwa bei dem Verdacht auf einem Meniskusriss, Bandscheibenvorfall oder einen Tumor – bekommen Patienten eine MRT verschrieben. Doch was ist eine Magnetresonanztomographie (MRT) und wie erfolgt die Untersuchung?

Krankenkassen übernehmen die Kosten

Die MRT gehört wie das Röntgen ebenfalls zu den bildgebenden Verfahren und kann bei der Diagnose oder Kontrolle unterstützen. Sie ist eine Regelleistung, deren Kosten von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen wird. Anders als beim Röntgen oder der Computertomographie kommen bei der Untersuchung Magnetfelder und Radiowellen zur Anwendung.

Dadurch ist die MRT ein schonendes und risikoarmes Verfahren. Sie kann den Wasseranteil des Körpers sichtbar werden lassen, denn die Atomkerne des Wasserstoffs sind magnetisch. Sie reagieren auf die erzeugten Magnetfelder. Die physikalische Reaktion dieser angeregten Atomkerne wird von dem MRT-Gerät aufgezeichnet.

Ein Computer wandelt die Signale durch ein komplexes Rechenverfahren in ein detailreiches zwei- oder drei-dimensionales Bild zusammen. Zeigt die Wasserverteilung Veränderungen, kann der Arzt erkennen, ob eine Erkrankung oder Verletzung vorliegt.

Keine Sorge bei Platzangst

Foto: eyetronic/stock.adobe.com

Die Untersuchung erfolgt in einer darauf spezialisierten Praxis – etwa bei der Radiologie der Klinik am Ring. Dabei liegen Patienten in einer 60 Zentimeter großen Röhre. Sie erhalten einen Gehörschutz, allerdings sind während des Verfahrens dennoch Klopfgeräusche zu hören, die von den elektromagnetischen Schaltungen verursacht werden.

Über ein Mikrophon besteht jederzeit Kontakt zu dem ausgebildeten Fachpersonal. Wer unter Platzangst leidet, kann sich vorab ein Beruhigungsmittel spritzen lassen. Je nach Fragestellung ist es zudem bei manchen Betroffenen notwendig ein Kontrastmittel zu verabreichen – etwa um Entzündungen oder Tumore erkennen zu können.

Piercings müssen abgenommen werden

Die MRT-Untersuchung ist vollkommen schmerzfrei und unbedenklich. Allerdings darf sie bei Patienten mit Cochleaimplantat, Herzschrittmacher, magnetischen Zahnprothesen, Medikamentenpumpen oder Blutzuckersensoren sowie Neurostimulatoren nicht durchgeführt werden.

Es sei denn, es liegt ein Ausweis vor, dass das Verfahren unbedenklich ist. Darüber hinaus müssen sämtliche Piercings abgelegt werden. Aufgrund der Magnetfelder könnte es ansonsten zu Schmerzen oder sogar Verbrennungen kommen.

Sie haben eine MRT-Untersuchung verschrieben bekommen? Dann lassen Sie sich jetzt von dem kompetenten Team der Klinik am Ring beraten.