Stauüberblick für die Herbstferien in NRW: Auf diesen Strecken drohen zum Ferienwochenende Staus

Stauüberblick für die Herbstferien in NRW : Auf diesen Strecken drohen zum Ferienwochenende Staus

Am Wochenende starten in Nordrhein-Westfalen die Herbsferien. Ob mit dem Auto, der Bahn oder dem Flugzeug. Hier gibt es einen Überblick, wo es voraussichtlich zu Staus und Verkehrsbehinderungen kommt.

Am Freitag, 12. Oktober, starten in Nordrhein-Westfalen die Herbstferien. An diesem Wochenende werden viele Autofahrer im Stau stehen. Grund dafür sind zwölf Bundesländer, in denen die Herbstferien entweder starten oder enden.

So schließen die Schulen in Nordrhein-Westfalen und dem Süden der Niederlande. In Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Saarland enden die Ferien. In Sachsen und Schleswig-Holstein gibt es noch eine zweite Ferienwoche. Etliche Urlauber steuern die Wandergebiete der Alpen und Mittelgebirge sowie die Küsten an oder kehren von dort zurück.

Stausituation in NRW

Wie Auto Club Europa (ACE) und ADAC mitteilen, dürfte es vor allem auf den klassischen Reiserouten sowie in den Ballungsräumen bereits am Freitag zu teils längeren Staus kommen. Am Samstag sollten Autofahrer am Vormittag auf den Anreiserouten im südlichen Raum und ab dem Mittag auf den Rückreiserouten mit mehr Verkehr rechnen. Am Sonntag komme es bis in den Abend hinein zu einem hohen Verkehrsaufkommen.

Besonders belastetete Strecken:

Bahnverkehr

Die Deutsche Bahn sperrt in den Herbstferien die Hauptstrecke zwischen Duisburg und Essen. Die Sperrungen gelten von Freitag dem 12. Oktober ab 23 Uhr bis Montag dem 29. Oktober um 4 Uhr.

Flugverkehr

Der Flughafen Düsseldorf erwartet in den kommenden Herbstferien 1,3 Millionen Passagiere und damit deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Sowohl die Zahl der Fluggäste als auch der Starts und Landungen werde während der zweiwöchigen Ferien um rund 20 Prozent über den Vorjahreswerten liegen, teilte der größte NRW-Airport am Montag mit.

Der Anstieg hat den Angaben zufolge vor allem zwei Gründe. Im vergangenen Oktober seien wegen der Insolvenz von Air Berlin viele Verbindungen gestrichen worden. Außerdem fielen die Herbstferien in diesem Jahr noch vollständig in den Sommerflugplan, der mehr Flugangebote bereithalte, als dies im Winter der Fall sei.

Der passagierstärkste Ferientag soll der erste Sonntag, 14. Oktober, mit rund 89.000 erwarteten Fluggästen werden. Zum Vergleich: Durchschnittlich starten und landen in Düsseldorf täglich etwa 66.400 Passagiere.

Besonders belastete Strecken bundesweit

  • Großräume Hamburg, Frankfurt und München
  • Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
  • A1 Hamburg - Bremen
  • A4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
  • A5 Hattenbacher Dreieck - Karlsruhe - Basel
  • A6 Nürnberg - Heilbronn - Mannheim - Kaiserslautern
  • A7 Füssen/Reutte - Würzburg - Hannover - Hamburg
  • A7 Hamburg - Flensburg
  • A8 Salzburg - München - Stuttgart - Karlsruhe
  • A9 München - Nürnberg - Berlin
  • A93 Inntaldreieck - Kufstein
  • A95/ B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Umfahrung München

Situation in den Nachbarländern

Auch in den Nachbarländern machen sich die Herbstferien über das ganze Wochenende bemerkbar. In Österreich gibt es mehr Verkehr auf den Autobahnen A1 (West), A10 (Tauern), A12 (Inntal) und A13 (Brenner), in der Schweiz vor allem auf der Gotthardautobahn (A2) und San-Bernardino-Route (A13). Staugefahr besteht außerdem an den Grenzübrgängen Suben (A3 Linz - Passau), Walserberg (A8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A93 Kufstein - Rosenheim).

Der Verkehr in Italien konzentriert sich rund um den Gardasee, das Vinschgau und die Zufahrten in die Dolomiten und ins Trentino. Auch in einigen Provinzen der Niederlande beginnen an diesem Wochenende die Herbstferien.

In den Niederlanden sperrt nach Angaben von Straßen NRW Rijkswaterstaat die A67 zwischen Zaarderheiken (Nähe Venlo) und der Deutschen Grenze (Anschlussstelle Straelen) in Fahrtrichtung Duisburg von Freitag (12. Oktober) 21 Uhr bis Montag (15. Oktober) um 5 Uhr.

(Mit Material von dpa)

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