Unfallgefahr an Haltestellen

Nicht vor oder hinter Bus über die Straße laufen

An Bushaltestellen kommt es häufig zu Unfällen. Die schlechte Sicht hinter und vor dem Bus gefährden Fußgänger und Autofahrer.

An Bushaltestellen kommt es häufig zu Unfällen. Die schlechte Sicht hinter und vor dem Bus gefährden Fußgänger und Autofahrer.

21.09.2018 Stuttgart. Manche Situationen im Straßenverkehr sind für Autofahrer und Passanten besonders heikel. Erhöhte Unfallgefahr besteht etwa, wenn Fußgänger nach dem Verlassen des Busses die Straße direkt überqueren wollen.

Direkt nach dem Aussteigen sollten Fußgänger an der Haltestelle nicht vor oder hinter einem Bus über die Straße laufen. Diese unfallträchtige Situation sei für Fußgänger und Autofahrer ganz schwer zu überblicken, erklärt die Sachverständigenorganisation Dekra.

Sie rät: Erst gehen, wenn der Bus wieder abgefahren ist und die Straße frei ist. Aber auch beim Warten auf den Bus ist Vorsicht angebracht: Dekra rät zu einem Meter Abstand Minimum zum Bordstein. Denn der Bus könne etwas ausschwenken. Ist ein Absperrgitter vorhanden: Unbedingt dahinter warten, denn ansonsten könnte man zwischen diesem und Bus eingeklemmt werden.

Ist der Bus da, lassen die Wartenden die Insassen erst einmal aussteigen und drängeln nicht, wenn sie selbst zusteigen. Ansonsten besteht Stolper- und Sturzgefahr. Und um nicht in Versuchung zu kommen, in allerletzter Sekunde unachtsam noch schnell über die Straße zu rennen, plant man ausreichend Zeit ein, um pünktlich an der Haltestelle zu sein - das gelte besonders für Kinder. (dpa)