Telekom Baskets Bonn: Eurocup bei Olimpija Ljubljana: Unnötig spannend, aber erfolgreich

Telekom Baskets Bonn : Eurocup bei Olimpija Ljubljana: Unnötig spannend, aber erfolgreich

Erfolgreiche Dienstreise für die Telekom Baskets Bonn: Der Basketball-Bundesligist hat sein drittes Spiel im Eurocup bei Olimpija Ljubljana mit 82:77 (24:13, 18:18, 21:20, 19:26) gewonnen.

Nach einer über weite Strecken souveränen Vorstellung machte es das Team um den wieder starken Spielmacher Eugene Lawrence, der ein Double-Double aus zwölf Punkten und elf Assists verzeichnete, am Ende noch einmal unnötig spannend.

Nach einem holprigen Start mit einem erfolglosen Dreier von Lawrence und einem Ballverlust von Florian Koch brachte Luka Rupnik für die Hausherren per Dreier die ersten Punkte auf die Anzeigetafel. Lawrence ließ sich nicht lange bitten und glich aus (2.). Vier weitere Punkte von Ronalds Zakis hüben sowie von Isaiah Philmore und Lawrence drüben - und es stand 7:7 (5.). Dann gaben die Telekom Baskets ordentlich Gas. Nach einem 15:0-Lauf hieß es 22:7 aus Bonner Sicht (8.).

An beiden Seiten des Feldes hatten die Magenta-Männer die Oberhand und auf den Rängen konnte man ab und an zwölf fröhliche Bonner Fans hören. Mit einer 24:13-Führung ging es in den zweiten Abschnitt, den Aaron White per Dreier eröffnete. Die Baskets spielten weiter aus einem Guss. Andrej Mangold zog erfolgreich zum Korb, Dirk Mädrich punktete und bekam gefoult noch einen Bonusfreiwurf dazu, die Baskets waren auf 13 Punkte weg (21:34, 15.).

Die Baskets bewahrten Ruhe - und trafen

Mathias Fischer war nicht bereit, allzu viel von dem wertvollen Vorsprung aufzugeben. Nach ungewohnten vier Punkten in Folge für Ljubljana nahm er eine Auszeit und brüllte in die Pausenmusik: "Wir sind immer zu spät!" Doch zunächst blieb das so. Blaz Mahkovic versenkte vier Freiwürfe - da waren's nur noch fünf Punkte Vorsprung - und die zwölf tapferen Bonner Fans gingen in der slowenischen Lautstärke unter.

Doch die Baskets bewahrten die Ruhe. Mädrich traf wieder aus der Distanz, Philmore von der Freiwurflinie und Mädrich und Lawrence bearbeiteten Zach Wright gemeinsam zu Ballverlust. Die Männer in Weiß-Grün mussten zur Besprechung mit ihrem Coach. An der Baskets-Pausenführung (42:31) änderte das nichts mehr.

Nach dem Seitenwechsel behielt das Team von Trainer Mathias Fischer seine Souveränität, punktete kontinuierlich, in dieser Phase vornehmlich durch den immer wieder schön von Lawrence angespielten Tadas Klimavicius, und hielt so seinen Vorsprung - bis zur 25. Minute. Da kam aus unerfindlichen Gründen Sand ins Getriebe der Bonner und die Hausherren witterten ihre Chance. Lesic suchte clever den Weg an die Freiwurflinie, Luka Rupnik traf aus der Distanz - die Baskets-Führung war auf mickrige drei Punkte zusammengeschmolzen (53:50).

Doch auch hier kamen die Baskets rechtzeitig wieder in Fahrt. Rotnei Clarke schob den Express per Dreier wieder an, Lawrence legte von draußen nach und Flo Koch dampfte einen stattlichen Dunk in den slowenischen Korb.

Mit zwölf Punkten Führung ging es in den Schlussabschnitt (63:51). Und da machte es da Bonner Team spannender als nötig, behielt aber insbesondere an der Freiwurflinie die Nerven. Bei noch 13 Sekunden auf der Uhr und drei Punkten Vorsprung für Bonn schickten die Hausherren Andrej Mangold an die Freiwurflinie und der zuverlässige Guard traf beide. Auf der anderen Seite des Feldes holte er sich nach dem letzten vergeblichen Dreierversuch der Slowenen noch den Rebound - und die Punkte wanderten ins Bonner Reisegepäck.

Endstand / Final score @union_olimpija 77 @TelekomBaskets 82 #BasketsSpirit | @Eurocuppic.twitter.com/fNsLaz0cEi

Telekom Baskets Bonn (@TelekomBaskets) 28. Oktober 2015Ausführliche Berichterstattung folgt.

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