20 Jahre Baskets: Die Geschichte der Telekom Baskets Bonn

20 Jahre Baskets : Die Geschichte der Telekom Baskets Bonn

Die Telekom Baskets Bonn feiern im Jahr 2015 ihr 20-jähriges Bestehen. Ein Blick zurück auf die Geschichte des Vereins, den Umzug in die neue Halle, Erfolge und Enttäuschungen.

1995-2015 - die Telekom Baskets Bonn feiern ihr 20-jähriges Bestehen und der General-Anzeiger feiert mit. Zum Beispiel in Form dieses Rückblicks. Hier können Sie die durch die Basketball-Geschichte der Sportstadt Bonn reisen und die Entwicklung von seinen Anfängen, über die Gründung der Baskets, bis hin zum Status Quo im Jubiläumsjahr interaktiv nachvollziehen.

Mal zeigen wir Ihnen kurze Texte, mal ausführliche Hintergrundberichte. Historische Fotos, Videos und Grafiken führen durch die Basketball-Historie Bonns. Im Inhaltsverzeichnis können Sie direkt zu den jeweiligen Jahren gelangen oder sich einfach am unteren Ende des Textes mit den Pfeiltasten durch die Geschichte der Telekom Baskets klicken.

Autoren: Stephan Althoff, Andreas Boettcher, Ulrich Bumann, Stefan Echter, Michael Jansen, Wolfgang Kaes, Michael Mager, Gerhard Mertens, Carsten Pohl, Tanja Schneider, Olaf Stolz, Simon Toewe, Jan van Dorp, Bernd Schulte zur Wißen, Wolfgang Wiedlich

Alle nicht gesondert gekennzeichneten Fotos: Jörn Wolter, Ronald Friese, Norbert Ittermann, Deutsche Telekom AG, Ralf Jannke

1891 bis 1975

Die Stunde null in Springfield

Der Winter im US-Bundesstaat Massachusetts kann hart sein. Vor gut zwei Monaten noch sprach man von einer Schneemenge biblischen Ausmaßes, von der schneereichsten Woche seit 1891. Just im Schneewinter 1891, in dem auch der Ort Springfield im Dezember unter einer dichten weißen Decke lag, bekam Sportlehrer James Naismith den Auftrag, über eine neue Hallensportart nachzudenken. Naismith war ein kluger Mann. Das Gerangel am Boden störte ihn, er wollte sein Spiel sozusagen in eine höhere Ebene verlegen. Dazu ließ er auf jeder Hallenseite einen Korb anbringen, den man nur mit einem kräftigen Sprung erreichen konnte. Der Hausmeister der YMCA-Sportschule von Springfield schleppte dafür Pfirsichkörbe heran – Massachusetts schließlich ist nicht nur bekannt für seinen Schnee, sondern auch für seinen prächtigen Obstanbau, für Äpfel, Himbeeren und Pfirsiche. Naismith nannte das Spiel nach seiner wichtigsten Zutat: Basketball, also Korbball. Die Körbe wurden in einer Höhe von zehn Fuß, umgerechnet 3,05 Metern, befestigt.

Naismith gilt als Erfinder des Basketballs. In Springfield steht heute die Ruhmeshalle des Basketballs. Sie trägt seinen Namen: Naismith Memorial Basketball Hall of Fame. Was der Sportlehrer damals nicht wissen konnte: Die Wurzeln des Spiels mit Ball und Korb oder Ring reichen weit zurück, vermutlich an die 3000 Jahre. Die Olmeken – ihnen haben wir auch die Schokolade zu verdanken -spielten bereits mit einem Ball, genauer: mit dem Kautschukball. Von den Mayas und Azteken ist Ähnliches bekannt.

Naismith indes war offenbar ein klarer Denker. Für sein neues Basketball-Spiel hatte er die Regeln schnell zusammengefasst, es waren 13. An erster Stelle stand der ebenso schlichte wie klassische Satz: „There must be a ball.“ Das erste Basketballspiel der Geschichte nach den Naismith-Regeln findet am 21. Dezember 1891 im Springfield College statt, es endet mit dem basketball-unüblichen Ergebnis von 1:0. Zwei Mannschaften von je neun Spielern treten zweimal 15 Minuten gegeneinander an. Viele der Regeln haben sich mittlerweile geändert, vor allem die, nach der man beim Basketball nicht mit dem Ball laufen darf. Geblieben aber ist zentimetergenau und weltweit die Höhe des Korbes: 3,05 Meter. Naismith selbst hatte sich darüber nicht viele Gedanken gemacht: Es war halt die Höhe, auf der die Pfirsichkörbe an der Empore der Sporthalle von Springfield angebracht werden konnten.

Das Spiel unter und mit den Körben verbreitete sich explosionsartig, schon 1892 waren die Frauen dabei. Deutschland hinkte hinterher. Als der Basketball 1936 in Berlin olympisch wurde, bestaunte man ihn hierzulande noch als Kuriosität. James Naismith war Ehrengast und sprach vom „glücklichsten Augenblick meines Lebens“. Nach dem Krieg waren es amerikanische Soldaten, die dem Basketball in Deutschland auf die Sprüngen halfen, vor allem in Universitätsstädten wurde er heimisch.

Der Basketball-Erfinder starb drei Jahre nach Berlin in Lawrence im Bundesstaat Kansas; an der Universität von Kansas war er lange Sportlehrer gewesen. In Berlin hatte er „seinem“ Sport eine große Zukunft vorausgesagt. Heute spielen, so die offizielle Angabe des Weltbasketballverbands FIBA, 450 Millionen Menschen Basketball.

Basketball-Anfänge in Bonn

In der Universitätsstadt Bonn spielen vor allem die Studenten Basketball. Auf Vereinsebene ist die Sportart weniger als ein zartes Pflänzchen. Eine bis auf Kreis-/Stadtebene heruntergebrochene Verbandsstruktur existiert noch nicht. Deshalb spielen die Teams der ersten Stunde Ende der 1960er-Jahre im Basketballkreis Köln mit: Godesberger TV (GTV), Bonner TV (BTV), Bonner SC (BSC) und Rhöndorfer TV (RTV).

Basketball erobert in der Region zuerst die Schulen

Ohne sie hätte sich der Basketball in Bonn und Bad Honnef wohl kaum so stark entwickelt: Die ersten Pioniere auf beiden Seiten des Rheins sind 1975 Dr. Helge aufm Kampe am Siebengebirgs-Gymnasium und Werner Otto an der Otto-Kühne-Schule („Päda“). Beide eint die Fächerkombination Mathematik und Sport, was die statistische Auswertung und Begleitung eines Basketballspiels begünstigt. Generationen von Schülern werden darin ausgebildet, ein Basketballspiel nicht mit Strichliste, sondern ordnungsgemäß zu begleiten. Hört sich harmlos an, ist aber eine kleine Geheimwissenschaft. Und es ist noch eine Zeit ohne G-8-Abitur und viel Sportunterricht. Nachmittags steht Freizeit auf dem Programm – also weitgehend Basketball.

Die Früchte akribischer und leidenschaftlicher Arbeit reifen Mitte/Ende der 1970er Jahre im Rahmen des Schulmeister-Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“: „Sibbi“ und „Päda“ machen Schlagzeilen in der Region. Studiendirektor Otto, selbst dreimal Deutscher Meister, führt die männliche C-Jugend 1976 immer weiter – Kreismeister, Landesmeister – bis ins Bundesfinale: Haarscharf schrammt das „Päda“-Team am Titel vorbei (34:35 gegen das Moll-Gymnasium Mannheim). Damals im Team: Martin und Stefan Otto sowie Georg Nietgen und Klaus Kühne. Die drei Jugend-Leistungsträger werden Jahre später das GTV-Herrenteam in die 2. Liga werfen.

Zwei Jahre später dann „Gold“ für das „Sibbi“: Die C-Jugend-Mädchen schlagen am 6. Mai 1978 die Waldparkschule Heidelberg im Finale mit 20:13. „Wir begrüßen den Deutschen Meister“ titelte die Honnefer Volkszeitung. Roter Teppich und rote Rosen schon am Flughafen Wahn (heute: Köln/Bonn), und die Stadt Bad Honnef stiftete einen Satz Trainingsanzüge. 1980 wiederholt das Team unter Trainer Aufm Kampe den Coup von Berlin: Wieder Deutscher Meister, diesmal in der B-Jugend-Klasse. „Dieses Mädchenteam“, heißt es in der Broschüre zum 75-jährigen Jubiläum des Rhöndorfer TV (1987), sei „wohl die beste Jugendmannschaft“, die jemals in Bad Honnef gespielt habe. Bis 1987 sollte das stimmen.

Es folgten weitere große Erfolge im Bonner und Honnefer Schulbasketball. Westdeutsche Meisterschaften (NRW) in allen Jahrgängen, auch vordere Plätze bei „Jugend trainiert für Olympia“. Längst war mit dem Aloisiuskolleg („Ako“) in Bad Godesberg ein dritter Talent-Hotspot entstanden, seitdem dort der gebürtige Rumäne und ehemalige Nationalspieler Anton Feier unterrichtete – im Fach Sport, was unausgesprochen Basketball bedeutete. Und beim „Päda“ hatte Otto in Studienrat Klaus Fechner einen rundum kompetenten wie engagierten Mit-Ausbilder gefunden. Fechner wird 1983 gemeinsam mit Martin Otto, inzwischen Jugendtrainer am „Päda“ und im Godesberger TV, für etwas verantwortlich sein, was der General-Anzeiger am 9. Mai 1983 als „wahren Triumphzug“ bezeichnet. Sowohl die weibliche (Otto) als auch männliche C-Jugend-Mannschaft (Fechner) wird in Berlin Deutscher Schulmeister. Auch in den nächsten Jahren qualifiziert das „Päda“ sich oft für die Endrunde in Berlin.

1980 bis 1990

Bundesliga-Schiedsrichter und RTV-Erfolg

Nicht Silvio, sondern Silvia – die erste Frau an der Pfeife in der Männer-Bundesliga stammt aus Bonn-Wachtberg. Weil mancher Club das für unmöglich hält, adressiert er die Einladung zum Spiel an „Herrn Otto Silvia“. „Kreidebleich stieg Silvia Otto in den brodelnden Hexenkessel“, schreibt 1980 die Westfälische Rundschau über ein Match in Hagen. So geht das Woche für Woche, dass die Lokalzeitung an einem Bundesliga-Standort, wo die 1,63 Meter „große“ Silvia Otto erstmals auftrat, von „einer kleinen Bonner Hausfrau“ berichtet, die „die langen Kerls zähmt“. Sie muss sich einiges anhören: „Versuchs doch mal mit Kuchenbacken“.

Rhöndorf ist top

Rhöndorfs Regionalliga-Herren sind die Nr. 1 in der Region: Am Menzenberg bejubeln Anfang/Mitte der 1980er-Jahre regelmäßig 600 RTV-Fans Norbert Walkembach, Helge aufm Kampe, Michael Winkelhausen & Co.

Ein Ex-NBA-Star kommt nach Bad Godesberg

Zur Saison 1985/86 übernimmt Basketballdozent Dr. Klaus Molkenthin beim GTV den Trainerjob. Es wird eine durchwachsene Spielzeit. Schließlich landet das GTV-Headcoach-Amt bei „Ako“-Basketballchef Feier. Der hat für die Regionalliga-Saison 1986/87 rund 10.000 Mark als Spieleretat zur Verfügung. Er fragt sein Team: „Habt ihr etwas dagegen, wenn ich das Geld für einen ehemaligen NBA-Profi ausgebe?“ Keiner ist dagegen.

Dieser Spieler heißt Arvid Kramer. Er spielte in der US-Profiliga NBA bei den Denver Nuggets (1980), dann zog es ihn nach Europa. Der kämpferische Center spielte in den Topligen Italiens (Siena) und Frankreich (Lyon), ehe er zum mehrfachen Deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen wechselte. Dort spielte auch John Ecker, Ehemann der Gold-Weitspringerin Heide Rosendahl, die nach ihrer aktiven Zeit eine Fitnessstudio-Kette betreibt.

Kramer heiratet eine Deutsche, wurde Studioleiter in Köln. Basketball spielte er bis 1986 nur noch zum Spaß beim TuS Opladen (2. Liga). Nun also in Godesberg.

Kramer und der GTV steigen auf

Mit dem Ex-NBA-Profi Kramer und einer Mannschaft, die im Kern aus den Schülertalenten von „Päda“ und „Ako“ besteht, schafft GTV-Trainer Feier 1987 auf Anhieb den Zweitliga-Aufstieg. Der Exil-Rumäne ist so etwas wie der Gegenentwurf zu Studiendirektor Otto und vor allem alles in einer Person: Trainer ohne Lizenz, Manager, Sponsorakquisiteur – und auch für die Fan-Bewirtung während der Heimspiele im Sportpark Pennenfeld zuständig. Denn der GTV hat das „Cusanus“ verlassen, weil die Basketballbegeisterung in Bonn spürbar gewachsen ist.

Der GTV darf oben mitspielen

1990 profitiert der GTV vom Nachrückverfahren und ist plötzlich Erstligist. Abteilungsleiter Rüdiger Schulze-Husmann klärt und organisiert das Administrative, Feier den großen Rest. McDonalds Bad Godesberg wird Hauptsponsor, ansonsten basiert das Erstligageschäft des GTV vorwiegend aus Tankstellen-Blumen- und Weihnachtsbaumverkauf sowie einem Katzenhotel in Mehlem. Auch die Spieler müssen „Dienst tun“.

Ein wirtschaftliches Abenteuer ist der Erstliga-Ausflug sowieso, aber auch manche Auswärtsfahrt: In der ausverkauften Halle in Bamberg wartet man auf die GTV-Spieler. Ursache: Eine Rostlaube ist auf der Autobahn stehengeblieben. Doch es wird auch großer Sport geboten: Kevin Stevenson und Kramer heißen die Leistungsträger.

Zum entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt gegen Ulm im April 1991 wechselt der GTV in die Hardtberghalle: Erstmals pilgern 2000 Bonner zum Basketball, doch der Gasr gewinnt mit 112:109 nach Verlängerung, der GTV steigt ab.

1991 bis 1994

„Elefantenhochzeit“ in Bonn

In Bonn dominiert der Realitätssinn gegenüber dem Konkurrenzdenken. Hinter den Kulissen reift die Idee zur Fusion. Ende 1991 ist es so weit: Nach einigen Ab- und Verstimmungen fusionieren die Basketball-Abteilungen von GTV (96 Aktive) und Fortuna (164) – „Elefantenhochzeit“ schreibt der General-Anzeiger. Auch die abgebenden Hauptvereine haben alles abgesegnet. Der neue Verein heißt BG Bonn 1992 e.V. und sein Präsident Dr. Hans Braun. Zur Saison 1992/93 startet das Herrenteam in der 2. Liga Nord unter einem neuen Trainer: Achim Fischer. So hatte man sich den linksrheinischen Neubeginn nicht vorgestellt: Abstiegsrunde. Alle Alarmglocken läuten. Der einstige GTV-Star Stevenson wird nachverpflichtet und der Klassenerhalt gesichert.

Endlich Derbys!

Auch in der darauf folgenden Saison hält die BG Bonn die Zweitklassigkeit. Doch im Basketballkreis Bonn beginnt mit der Saison 1993/94 eine neue Ära: Rhöndorf ist in die zweite Liga aufgestiegen und zwei Herren-Zweitligisten, wer hat das schon? Im Sommer 1993 ist klar, was in der kommenden Spielzeit ansteht: Lokalderbys auf bisher höchstem Niveau.

Die schon in den Kinder- und Jugendteams in Schule und Verein gepflegte Lokalkonkurrenz zwischen Rhöndorf und Bad Godesberg/Bonn springt auf eine neue emotionale Stufe. „Rhöndorf gegen Bonn“ steht an zur Entscheidung.

Vor der Saison ist das Derby aber erst einmal nicht auf dem Schirm der BG-Bonn-Verantwortlichen. „Basketball-Bonn“ sortiert sich abermals neu. Der männliche BG-Teil wechselt zum Post-SV Bonn und spielt unter diesem Namen in der 2. Liga, während die BG sich auf Damen-Basketball konzentriert.

Dann ist es soweit, die Saison 1993/1994 beginnt. Zwar hat der Post-SV Bonn nun die Telekom als „Pflichtsponsor“, aber Tatami Rhöndorf gilt als wirtschaftlich stärker. In den sechs kampfbetonten Lokalderbys bis Ende der Spielzeit 1994/95 führt das selten zu deutlichen Ergebnissen. Viermal gewinnt Rhöndorf, zweimal Bonn.

Rhöndorf wird erstklassig

In Bonn wird eine Basketball-Begeisterungswelle los getreten. Der Grund: Bonns neuer Trainer Dan Palmer hat den erstligaerfahrenen Eric Taylor mitgebracht. Der virtuos aufspielende 1,78-Meter-Mann begeistert die Fans.

Indes hat in der Tabelle immer Rhöndorf die Nase vorn. Im April 1995 schwebt man am Menzenberg auf Wolke sieben, der Aufstieg ist perfekt. Bald wird das Team von Cheftrainer Michael Laufer gegen Berlin und Leverkusen in Rhöndorf antreten. Ein Dämpfer für alle Fans: Die Lokalderbys sind erstmal aus dem Basketball-Programm der Region gestrichen. Dafür hält der RTV in der ersten Bundesliga-Spielzeit dank acht Siegen aus 26 Spielen die Klasse.

1995 bis 1998

Die Telekom Baskets Bonn sind geboren

Die „Wolke sieben“ ist über den Rhein nach Bonn gezogen. Dort haben die Fans nach Fusion, Ausgliederung (Post-SV Bonn) und Neugründung eines reinen Basketballvereins (Telekom Baskets Bonn e.V.) zunächst leichte Orientierungsschwierigkeiten. Doch die ersten Zweitliga-Spiele unter dem neuen Coach Bruno Socé wehen alle Irritationen weg: Knallharte Defense, bedingungsloser Einsatz, Sieg um Sieg, ausverkaufte Heimspiele. Fazit: ungeschlagen Meister der 2. Liga Nord.

Am 27. April 1995 gewinnt Bonn im letzten Relegationsspiel gegen die TG Landshut 91:90 - der Erstliga-Aufstieg! Die anschließende Party im Pennenfeld dauert bis nach Mitternacht. Fans auf beiden Seiten des Rheins reiben sich die Hände: Die Lokalderbys sind wiederbelebt. Diesmal auf Erstliga-Niveau. Das hat bundesweit nur der Basketballkreis Bonn zu bieten.

In der darauf folgenden Saison beginnt das Wettrüsten zwischen den beiden Rhein-Rivalen. Rhöndorf holt von Erstligist Bayreuth Richard Morton, mit 21,97 Punkten pro Spiel Topscorer der Saison 1995/96, dazu den wieselflinken Steven Key. DSF-Kommentator Frank Buschmann spricht von „zwei Zauberern“, die Rhöndorf in die Playoffs führen können.

Dieses Ziel ist für den Aufsteiger Bonn wohl "eine Nummer zu groß“. Trainer Bruno Socé holt aus Berlin Gunther Behnke sowie Sebastian Machowski (bis Ende März 2015 Cheftrainer bei den Baskets Oldenburg) und aus Zagreb den – in Deutschland unbekannten – Kroaten Sinisa Kelecevic. Ansonsten vertraut Socé seinem Aufstiegsteam, das prompt den Klassenerhalt schafft.

Die Rhöndorfer enttäuschen unterdessen und erspielen sich in der Abschlusstabelle nur den 11. Platz - das reicht nicht für die Playoffs in der Menzenberger Sporthalle.