Troisdorfer Tennis-Turnier droht das baldige Aus

Troisdorfer Tennis-Turnier droht das baldige Aus

Erstklassige Besetzung an der Carl-Diem-Straße

Troisdorf. (egr) Das gut dotierte und traditionelle Tennis-Turnier für die Herren, das RW Troisdorf zum elften Mal auf seinen Plätzen an der Carl-Diem-Straße ausrichtet, könnte das letzte sein. "Das wird wohl die letzte Veranstaltung sein. Es fehlt für die Zukunft die finanzielle Basis", sagte der RW-Vorsitzende Uwe Maaß.

Fakt ist: Das DTB-Ranglistenturnier, das auch für Zweitbundesligaspieler offen und mit insgesamt 3 800 Euro Preisgeld ausgestattet ist, wird vom Bällehersteller Penn finanziert. "Der Sponsor will aber seine Leistungen an den Verband streichen. Das würde das Aus für unser Turnier bedeuten", erklärt Maaß.

Bei ihrer elften Auflage hat die Veranstaltung eine hochkarätige Besetzung gefunden. Da die Teilnehmerzahlen früherer Jahre nicht erreicht wurden, bei 59 Meldungen entfallen die Qualifikationsrunden, beginnt das Turnier erst am Freitag um 14 Uhr. Ohne die Unterstützung der Nachbarvereine TSC Troisdorf und HTC SW Troisdorf, die je vier Plätze zur Verfügung stellen, wäre ein Start am Freitag allerdings nicht möglich gewesen. Am Samstag (ab 11 Uhr) gibt es weitere zwei Runden; am Sonntag werden ab 11 Uhr die Halbfinals ausgetragen. Um 15 Uhr findet dann das Finale statt.

Die Setzliste führt Mittelrheinmeister Daniel Caracciolo (Lese GW Köln) an. Es folgen Ulrich Tippenhauer, der für den TC Vallendar spielt, Ralf Wilmink (BW Berlin) und Björn Jacob (Schenefelder TC), alles Zweitbundesliga-Spieler. Zum Kreis der Spitzenleute gehören auch der für BG Beuel spielende Rumäne Andr‚ Mlendea und Pavel Kudrnac (RW Troisdorf). Die acht besten Spieler sind alle unter den ersten 150 der deutschen Rangliste zu finden. "Das haben wir schon lange nicht mehr gehabt", stellt Uwe Maaß fest.

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