Kanu: Straffes Programm für Max Rendschmidt nach der WM

Kanu : Straffes Programm für Max Rendschmidt nach der WM

Der frischgebackene Kanuweltmeister Max Rendschmidt tritt gleich nach der WM bei den deutschen Meisterschaften an. In sechs Disziplinen will der Bonner Medaillen holen.

Nur wenige Tage nach seinem Erfolg bei der Kanu-WM in Szeged, ist Max Rendschmidt wieder in Bonn eingetroffen. Zeit zum Durchatmen bleibt dem 25-jährigen frischgebackenen Weltmeister aber nicht. „Ich muss die neuen Autogrammkarten abholen“, sagt Rendschmidt. „Da ist ja ein neuer Titel dazugekommen. Es ist schon etwas Besonderes, die Karten an die jungen Sportler weiterzugeben“, sagt er und erinnert sich an seine ersten Autogrammkarten. „Da kann ich dann etwas wiedergeben.“

Am Mittwoch reist der Kanute dann nach Brandenburg. Dort finden bis zum kommenden Sonntag die deutschen Meisterschaften statt. Für das große Saisonfinale hat sich der Bonner ein straffes Programm zurecht gelegt. „Ich gebe mir die ganze Kante“, sagt er. Rendschmidt geht im Zweier-Kajak über die 200 und 500 Meter an den Start, im Vierer über die 500 und 1000 sowie im Einer über die 500 Meter. „Zum Abschluss gebe ich mir dann noch die 5000 Meter.“ Trotz seiner zahlreichen Titel stellt sich bei den deutschen Meisterschaften keine Routine ein. Denn Rendschmidt geht nicht mit seinen Weltmeister-Kollegen an den Start, sondern fährt gegen sie. „Das ist schon etwas anderes. Mit unserem NRW-Team starten wir dann gegen meine Jungs aus dem Vierer.“ Dennoch zählt er sich erneut zu den Favoriten. „Wir haben schon ein starkes Team. Es werden aus anderen Booten andere gute Sportler wie beispielsweise Weltmeister Max Hoff dazugesetzt.“ Dadurch gibt es ganz neue Konstellationen. „Das ist natürlich auch für die Bundestrainer interessant, zu sehen, wer funktioniert, auf welcher Strecke.“

Knapp eine Woche nach den WM-Läufen sollte die Form bei dem Kanuten noch passen. „Sonst hätte ich in der Planung etwas massiv falsch gemacht.“