1. Sport
  2. Regio-Sport

Fußball-Mittelrheinliga: Friesdorf beeindruckt Alfterer Trainer Werres

Fußball-Mittelrheinliga : Friesdorf beeindruckt Alfterer Trainer Werres

Der Alfterer Trainer "spioniert" vor dem Derby und sieht im Spiel der Blau-Weißen gegen Euskirchen eine starke Offensive.

Wer derzeit auf die Tabelle und die jüngsten Ergebnisse der Fußball-Mittelrheinliga blickt, darf vom Derby am Sonntag (15.15 Uhr) zwischen dem FC Blau-Weiß Friesdorf und dem VfL Alfter klare Verhältnisse erwarten. Während sich die Elf von Trainer Giuseppe Brunetto am Mittwoch nach souveräner Vorstellung gegen den TSC Euskirchen mit 2:0 durchsetzte, enttäuschte der VfL einen Tag später beim 0:2 in Siegburg auf ganzer Linie.

„Wenn wir am Sonntag so in Friesdorf auftreten, haben wir keine Chance“, sagt Alfter-Coach Hermann Josef Werres. „Wir stecken im Abstiegskampf. Aber das war meiner Mannschaft nicht anzumerken. Es hat an allem gefehlt: Einsatz- und vor allem Laufbereitschaft. Ich bin sehr enttäuscht. Das war ein herber Rückfall in schlechte Zeiten.“ Während also beim Zwölften der Tabelle der Haussegen schief hängt, geht es bei den Gastgebern am Sonntag eher harmonisch zu. Kein Wunder nach den guten Leistungen der Blau-Weißen in den letzten Wochen.

„Vor allem in der zweiten Hälfte haben es meine Spieler gegen einen starken Gegner richtig gut gemacht“, lobt FC-Trainer Brunetto den Auftritt im Nachholspiel gegen Euskirchen. Vor allem in der Phase von der 46. bis zur 65. Minute konnten sich die Gäste bei ihrem Torhüter bedanken, dass es zu diesem Zeitpunkt durch den Treffer von Maximilian Fichtl nur 1:0 stand. „Wir hätten viel höher führen müssen“, sagt Brunetto. So aber musste sich der Tabellendritte bis zur 84. Minute gedulden, ehe Lirido Hoxhaj mit dem 2:0 alles klar machte. Unter den interessierten Zuschauern an der Margaretenstraße war auch Werres. „Friesdorf hat eine beeindruckend starke Offensive. Ich weiß momentan nicht, wie wir die in den Griff bekommen sollen.“

Die Sorgen des Alfterer Trainer scheinen berechtigt, denn schon gegen Siegburg fehlte der an Grippe erkrankte Abwehrchef Christian Hoerner, für den auch am Sonntag ein Einsatz zu früh kommen dürfte. Aber auch der Sturm bereitet Werres Kopfzerbrechen. „Wir hatten in Siegburg unsere Chancen, schießen aber momentan einfach keine Tore.“