Hockey: BTHV-Damen feiern ersten Sieg in der Bundesliga

Hockey : BTHV-Damen feiern ersten Sieg in der Bundesliga

Die Hockeydamen des Bonner THV haben die ersten Punkte in der Hallenrunde der Hockeybundesliga eingefahren. Im zweiten Saisonspiel in eigener Halle gegen Blau-Weiß Köln gelang der Mannschaft von Trainer Jan Henseler mit dem 2:0 (2:0)-Sieg der erste wichtige Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.

24 Stunden später kassierte der Aufsteiger bei Uhlenhorst Mülheim dann eine 2:8 (1:3)-Niederlage. „Der Plan, das Spiel aus einer kompakten Defensive zu gestalten, ist voll und ganz aufgegangen“, meinte ein rundherum zufriedener BTHV-Trainer am Samstag. Dabei musste der Aufsteiger lange 52 Minuten überstehen, bis der erste Dreier in Deutschlands höchster Spielklasse unter Dach und Fach war. „Dass wir in dieser Liga einmal zu Null spielen würden, ist nicht gerade wahrscheinlich“, meinte Henseler.

Kira Schmitz hatte den BTHV bereits in der 2, Spielminute nach einer gelungenen Kombination aus dem Spiel heraus mit 1:0 in Führung geschossen. Sechs Minuten später jubelte die gleiche Spielerin nach einer kurzen Ecke. „Danach haben wir konsequent verteidigt und aus dem Spiel heraus nichts zugelassen“, lobte Henseler. Auch die vier Strafecken überstand der Aufsteiger genauso wie die letzten acht Minuten, in denen die Gäste ohne Torfrau mit einer Feldspielerin mehr agierten, schadlos.

Auch in Mülheim präsentierte sich der Aufsteiger zunächst kompakt. Den 0:3-Rückstand konterte Maria Esser sechs Minuten vor der Pausensirene zunächst mit einem Eckentreffer zum 1:3. Sieben Minuten nach Wiederbeginn verkürzte Esser sogar zum 2:3. „Dann aber haben wir schwache Konter gespielt, die den Gegner wiederum zu schnellen Gegenstößen eingeladen haben“, meinte Henseler. Die Quittung dieser Schwächephase im Spiel der Gäste: Fünf Gegentore zwischen der 39. und 48. Minute. „Um im Spiel zu bleiben, darfst du dir in der Bundesliga solch eine Phase nicht leisten“, meinte der BTHV-Coach. „Trotzdem ist die Niederlage kein Beinbruch. Das waren zwei sehr intensive Spiele innerhalb von 24 Stunden. Daran müssen sich meine Spielerinnen erst noch gewöhnen.“

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