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Fußball-Rheinlandpokal: Breisig, Oberwinter, Gönnersdorf und Bengen ausgeschieden

Fußball-Rheinlandpokal : Breisig, Oberwinter, Gönnersdorf und Bengen ausgeschieden

Für gleich vier Mannschaften aus der Region bedeutete die zweite Runde im Fußball-Rheinlandpokal die Endstation. Rheinlandligist SG Bad Breisig verlor bei der klassentieferen SG Andernach mit 1:2 (0:2), Ligarivale TuS Oberwinter unterlag nach Elfmeterschießen beim Bezirksligisten SG Mörschbach mit 5:6, und auch die Bezirksligisten FC Gönnersdorf und FSG Bengen kassierten Niederlagen.

SG Andernach - SG Bad Breisig 2:1 (2:0)

Wie bereits im Vorfeld angekündigt, gönnte Breisigs Trainer Ilkay Keskin zahlreichen Leistungsträgern eine Pause und ließ zunächst Spieler aus der zweiten Reihe auflaufen. Doch der Schuss ging nach hinten los, denn Andernach spielte frech mit und führte zur Pause nach Toren von Jan Hawel (21.) und Daniel Kossmann (43.) bereits mit 2:0.

Nach dem Wechsel reagierte Keskin auf die drohende Niederlage und brachte mit Jörn Kreuzberg, Cemal Kaldirim und Edis Ramovic frischen Wind. Es war ein Spiel auf ein Tor, doch es nützte alles nichts mehr. Ramovic gelang nur noch der Anschlusstreffer. "In der ersten Hälfte kam von unserer Seite viel zu wenig. So darf man sich nicht präsentieren", bemängelte Keskin den Auftritt seiner Elf.

SG Bad Breisig:Becker, Erol, Akcakoca (51. Kreuzberg), Lückenbach, Prenku, Dogan (57. Kaldirim), Arburso (67. Ramovic), Friese, Sapouma, Siljkovic, Sözen.

SG Mörschbach - TuS Oberwinter i. E. 6:5 (1:1)

Vier Tage nach der 0:6-Schlappe in der Meisterschaft beim SV Konz hatte Oberwinters Trainer Tomas Lopez zahlreichen Nachwuchskräften eine Chance gegeben. Gleich fünf Spieler aus der Startelf waren jünger als 20 Jahre, mit Julian Merken und Yannick Saess zwei davon sogar noch A-Jugendliche. Immerhin zeigte der TuS die erhoffte Reaktion, hielt von Anfang an gut dagegen und schied letztlich im Elfmeterschießen unglücklich aus.

Jonathan Leyendecker hatte die Gastgeber in der 59. Minute in Führung geschossen. Für Oberwinter traf Fabio Cardoso zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit zum 1:1-Ausgleich. Nach torloser Verlängerung brachte das Elfmeterschießen die Entscheidung. Hier hatte Mörschbach die besseren Nerven.

TuS Oberwinter:Kauert, Nuhn, Alt, Schweigert, Selbmann, Cardoso (107. Lüttel), Thünker, Groß (60. Bialke), Saess, Antwerpen, Merken (46. Gilles).

FC Gönnersdorf - FC Metternich 1:3 (1:1)

Die stark ersatzgeschwächten Gastgeber hatten einen Start nach Maß. Melf Hargens brachte seine Farben in der 17. Minute in Führung. Richard Fast glich für die Gäste in der 28. Minute aus. Nach der Pause erwies sich der Favorit aus Metternich als eiskalt und treffsicher und kam durch die Tore von Stephan Roll (63.) und Yannik Felber (74.) eine Runde weiter.

"Wir haben anfangs richtig gut mitgehalten. Ab der 60. Minute schwanden dann aber die Kräfte bei uns, und Metternich hat seine Qualität ausgespielt", erklärte Gönnersdorfs Trainer Ralph Seul.

FC Gönnerdorf:Klee, C. Heuser, Gimnig, Theurer, Morschhausen, Schmidgen, Schütz, Hargens, Felten, Zeytinli, A. Heuser (84. Schmitz).

SV Gering-Elztal - FSG Bengen n.V. 3:1 (1:1)

Für die FSG Bengen gab es beim Kreisligisten Gering-Elztal ebenfalls ein böses Erwachen. Mit nur zwölf Spielern angereist, von denen einige sogar angeschlagen in die Partie gingen, lieferte die Mannschaft von Spielertrainer Jeset Akwapay anfangs eine überzeugende Vorstellung ab. Stefan Ciesla brachte die Gäste in der 28. Minute folgerichtig in Führung.

Die Gastgeber nutzten in der 65. Minute einen Konter zum 1:1-Ausgleich und retteten sich anschließend in die Verlängerung. Nach dem 1:2 in der 95. Minute machte Bengen auf und kassierte in der 107. Minute das 1:3. "Das ist dumm gelaufen, aber der Pokal hat dieses Jahr für mich keine Bedeutung", erklärte Akwapay.

FSG Bengen:Wäsch, Giffels, Thun (55. Nolden), Schüring, Haydaroglu, Rieder, Münch, Klein, Akwapay, Seul, Ciesla.