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Auf der rechten Seite muss Giebler improvisieren

Auf der rechten Seite muss Giebler improvisieren

Fußball-Landesligist TuS Oberwinter erwartet am Samstag den angriffsstarken Neuling SG Laufeld - Neben Torwart Engels fallen auch Ernst und Köse aus - "Müssen uns gegenüber dem Spiel in Dörbach erheblich steigern"

Oberwinter. Eine starke Halbzeit im Auftaktmatch gegen Lahnstein, eine starke Halbzeit im Rheinlandpokal beim Ahrweiler BC und dazwischen eine ziemlich schwache Vorstellung beim 1:4 in Dörbach - das reicht Hartmut Giebler bei weitem nicht. Der Coach des Fußball-Rheinlandligisten TuS Oberwinter stellt ganz andere Ansprüche an seine Kicker.

"Wir müssen uns gerade gegenüber der Vorwochenbegegnung in Dörbach erheblich steigern und einmal 90 Minuten lang konstant stark spielen, wenn wir bestehen wollen", fordert er denn auch vor der Heimpartie am Samstag (17 Uhr, Bandorf) gegen den Aufsteiger SG Laufeld.

Vor allem die beiden brandgefährlichen Spitzen der angriffsstarken Gäste rufen bei Giebler großen Respekt hervor. "Allein das jüngste 2:2-Unentschieden der Laufelder gegen Salmrohr klingt schon sehr achtbar", warnt der TuS-Coach seine Schützlinge davor, den Kontrahenten auf die leichte Schulter zu nehmen.

Außerdem, so Giebler, "wollen wir unsere 1:4-Pleite vom vergangenen Wochenende vergessen machen und uns rehabilitieren." Den Kräfteverschleiß durch das zusätzliche Pokalspiel unter der Woche lässt er nicht als Entschuldigung gelten: "Den haben andere Teams auch."

Doch es gibt andere Negativmeldungen, die dem Oberwinterer Übungsleiter Kopfzerbrechen bereiten. So ist er auf der rechten Seite zum Improvisieren gezwungen, da sowohl Oliver Ernst (Gesichtsverletzung) als auch der für eine Woche in die Türkei aufgebrochene Yusuf Köse ausfallen.

Ebenfalls noch nicht verfügbar ist Keeper Patric Engels (Urlaub). Auch ein Mitwirken von Patrick Warmbier kommt wohl noch zu früh: Der Abwehrspieler kehrt erst am Freitag aus dem Spanien-Urlaub zurück. Immerhin steht dagegen Youngster Kay Schwanenberg nach überstandener Ohrentzündung wieder im Kader.

"Diese Ausfälle müssen wir erst einmal kompensieren", stöhnt Giebler, der sein Ziel darüber aber nicht aus den Augen verliert: "Gerade im Heimspiel wollen wir drei Punkte holen." Mut macht ihm dabei die Vorstellung der zweiten 45 Minuten in Ahrweiler: "Da haben wir uns viele Tormöglichkeiten gut herausgespielt und auch keine Kontergelegenheiten zugelassen", sagt der Trainer.