1. BC Beuel: Mülheim wird zum Angstgegner

1. BC Beuel : Mülheim wird für den 1. BC Beuel zum Angstgegner

Der Badminton-Bundesligist 1. BC Beuel kassiert gegen den 1. BV Mülheim eine deutliche 1:6-Schlappe. Bereits im Hinspiel setzte es eine deftige Niederlage.

Der Frust bei Max Weißkirchen war groß. Mit gesenktem Kopf verließ er nach seinem Einzel das Feld. Doch irgendwie passte es ins Bild des 13. Spieltags zwischen dem 1. BC Beuel und dem 1. BV Mülheim, dass der 23-jährige Topspieler der Beueler im vierten Satz gegen Dmytro Zavadsky drei Matchbälle nicht nutzen konnte und sich schließlich, nach fünf Sätzen, geschlagen geben musste. Eine ärgerliche Niederlage, die letztendlich aber nicht weiter ins Gewicht fiel, da der 1. BC Beuel bereits vor dem abschließenden Herreneinzel aussichtslos mit 1:5 zurückgelegen hatte.

Wie schon im Hinspiel in Mülheim (2:5) setzte es somit eine deftige Niederlage, die in der eigenen Erwin-Kranz-Halle mit 1:6 sogar noch deutlicher ausgefallen war. Bereits vor dem Spiel hatte Teammanager Max Schneider gewarnt und von einer „ganz schweren Aufgabe“ gesprochen, die sie am Sonntagnachmittag mit dem Tabellenachten erwarten würde. Damit sollte er Recht behalten. Bereits zu Beginn verloren Hannah Pohl und Anke Fastenau, die für die kurzfristig erkrankte Lisa Kaminski eingesprungen war, ihr Doppel deutlich in 0:3 Sätzen. Da sowohl das erste Doppel (Max Weißkirchen und Zach Russ) als auch das zweite Doppel (Lukas Resch und Luis Aniello La Rocca) in fünf und drei Sätzen das Nachsehen hatten, gerieten die Schwarz-Gelben schnell ins Hintertreffen. „Es ist natürlich extrem ärgerlich, wenn eine Begegnung mit drei verlorenen Doppeln startet“, sagte Vorsitzender Roland Maywald. „Zumal Max und Zach drei Satzbälle zur 2:0-Satzführung nicht nutzen konnten.“

Anke Fastenau im Dameneinzel und Hannah Pohl und Zach Russ im Gemischten Doppel waren somit bereits früh zum Siegen verdammt, um das Ruder doch noch einmal rumzureißen. Dies gelang nicht: In beiden Spielen setzten sich die Mülheimer locker durch und brachten das Beueler Schiff endgültig zum Kentern. Die abschließenden Herreneinzel von Max Weißkirchen und Lukas Resch dienten somit nur noch der Ergebniskosmetik. Nachwuchsspieler Resch trug mit seinem Viersatzsieg tatsächlich ein wenig zur Verschönerung bei, doch der 23-jährige Weißkirchen sorgte mit seiner Niederlage für den stilgerechten Abschluss eines rundum misslungenen 13. Spieltages.

Neben der Personaldecke, wird auch der Abstand zu den unteren Tabellenplätzen immer dünner. Die Teilnahme an dem Play-off Viertelfinale der Plätze drei bis sechs gerät in Gefahr.