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Wer wird GA-Sportler des Monats Februar?

GA-Sportlerwahl : Wer wird GA-Sportler des Monats Februar?

Für die Wahl zum GA-Sportler des Monats Februar sind Konstanze Klosterhalfen, André Sanita, Yanna Schneider, Caroline Klein und Max Weißkirchen nominiert.

Ein Datum haben sie sich in diesem Jahr rot im Kalender angestrichen – den 24. Juli. An diesem Tag beginnen die Olympischen Sommerspiele in Tokio. Mit ihren Top-Leistungen im vergangenen Monat sind fünf Athleten aus der Region dem Traum von Olympia ein Stück näher gerückt, andere können schon die Flugtickets buchen. Die Nominierung zum GA-Sportler des Monats Februar haben die Läuferinnen Konstanze Klosterhalfen und Caroline Klein (beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Taekwondoka Yanna Schneider (TKD Swisttal), Fechter André Sanita (OFC Bonn) sowie Badmintonspieler Max Weißkirchen (1. BC Beuel) jedenfalls sicher. Wer den Titel gewinnt, entscheiden die GA-Leser per Onlineabstimmung bis Montag, 9. März, 24 Uhr auf www.ga-bonn.de/sportlerwahl.

Für Ausnahme-Talent Konstanze Klosterhalfen hätte das Olympia-Jahr nicht besser starten können. Beim Hallenmeeting in Boston gewann die Königswintererin nicht nur den Lauf über 5000 Meter, sondern stellte in 14:30,79 Minuten eine neue europäische Hallenbestzeit auf. Nur drei Wochen zuvor hatte die 23-Jährige in New York zwei ihrer deutschen Rekorde verbessert: Die Meile lief sie in 4:17,26 Minuten und blieb bei der 1500-Meter-Durchgangszeit mit 3:59,87 Minuten erstmals auch in der Halle unter der Vier-Minuten-Grenze.

In überragender Frühform befindet sich auch Yanna Schneider. Die 23-jährige Taekwondoka kann sich in diesem Jahr berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an den Olympischen Spiele machen. Nachdem Schneider sich im Januar den Titel der deutschen Meisterin sicherte, legte sie im Februar nach. Zunächst gewann die Studentin der Wirtschaftspsychologie die Helsingborg Open. Ende des Monats sicherte sich Schneider bei den German Open zudem die Silbermedaille.

Der Traum von Tokio ist für André Sanita bereits in Erfüllung gegangen. Der Fechter des OFC Bonn hat sich mit der Herrenflorettmannschaft qualifiziert. Beim letzten Qualifikationsturnier in Kairo kam die deutsche Équipe ersatzgeschwächt zwar nur auf Platz elf, doch durch die Schützenhilfe der Russen reichte es am Ende doch. Die Qualifikation hatte sich das Team von Bundestrainer Uli Schreck auch verdient, weil es vor allem durch EM-Silber in Düsseldorf und das Erreichen des WM-Viertelfinals die Vorleistung erbracht hatte. Durch den Erfolg der Russen ergatterten die Deutschen den letzten freiwerdenden europäischen Quotenplatz. Sanita darf zudem in Tokio auch im Einzel starten.

Einer der großen Gewinner im Februar war Max Weißkirchen – und das gleich zweimal. Anfang des Monats holte der Beueler Badmintonspieler zum dritten Mal in Serie die deutsche Einzelmeisterschaft bei den Titelkämpfen in Bielefeld. Im Finale stand der 23-Jährige dem Bergisch Gladbacher Lars Schänzler gegenüber und setzte sich in drei Sätzen durch. Drei Wochen später jubelte das Beueler Eigengewächs erneut: Bei den Austrian Open in Wien spielte sich Weißkirchen ins Finale und bezwang dort den Spanier Pablo Abian in zwei Sätzen. Damit holte er sich zum ersten Mal in seiner Karriere den Sieg bei einem Turnier der Kategorie „Challenge“. Weißkirchen hat zwar olympische Ambitionen, jedoch geringe Chancen, das Ticket noch zu lösen.

Auch Siebenkämpferin Caroline Klein, die an diesem Mittwoch 24 Jahre alt wird, kann zumindest von Olympia träumen. In der vergangenen Saison schaffte sie es unter die Top fünf im Mehrkampf, die besten drei dürfen mit nach Tokio. Die gebürtige Troisdorferin, die lange für die Troisdorfer LG und das LAZ Puma Rhein-Sieg startete, überraschte im Februar bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig mit dem Titel über 60-Meter-Hürden und 4x200-Meter.