GA-Sportler des Jahres 2015

Sportler des Jahres 2015: Lena Schöneborn & Max Rendschmidt

Bonn. Lena Schöneborn und Max Rendschmidt wurden von über 3000 GA-Lesern und einer Fachjury zu Sportlern des Jahres 2015 ausgezeichnet. In der "Alten Rotation" feiert die Sportgemeinschaft der Region einen stimmungsvollen Abend.

Elf Sportler, zehn Sportarten, zwei Sieger. So lautet das Fazit der Wahl zum GA-Sportler des Jahres 2015. Die Olympiasiegerin von Peking 2008, Lena Schöneborn, und der aktuelle Welt- und Europameister Max Rendschmidt sind die Gewinner.

Das Ergebnis ist eine Überraschung. Nicht etwa, weil die Moderne Fünfkämpferin und der Kajak-Fahrer es nicht verdient hätten. Viel mehr, weil die Meinung der Leser sowie die der Jury äußerst knapp ausfielen und sich gegeneinander aufhoben. Das Resultat? Zwei Sieger.

Dementsprechend groß fiel auch der Jubel nach der Bekanntgabe unter den 130 geladenen Gästen aus. „Ich halte das für eine nette, aber auch sehr faire Lösung", sagte Schöneborn, nachdem die zweimalige Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth sowie Bettina Neusser aus der Verleger-Familie den beiden Gewinnern die Pokale übergeben hatten.

"Wir haben zwei Sieger. Da macht das Feiern doppelt Spaß“, so Schöneborn. Auch Rendschmidt freute sich über den Triumph. "Das ist für uns beide ein sehr positives Ergebnis“, sagte der Bonner. "Diese Wahl ist für die Region eine gute Sache."

In den vergangenen zwölf Monaten hatte der General-Anzeiger wieder die Sportler des Monats gesucht. 48 Kandidaten aus 26 Sportarten wurden nominiert, die Altersspanne reichte vom 14-jährigen Taekwondo–Kadetten–Weltmeister Ranye Drebes bis hin zu Schwimmer Gerhard Hole, der im Alter von 79 Jahren zum Monatssieger Januar gewählt wurde.

Aus den elf Ausgezeichneten – Max Rendschmidt brachte das Kunststück fertig, gleich zwei Mal in Folge die Wahl zu gewinnen – wählten die GA-Leser sowie die Jury, bestehend aus dem Fußball-Weltmeister von 1974, Wolfgang Overath, Ulrike Nasse-Meyfarth, dem Stadtsportbund-Vorsitzenden Michael Scharf, dem Kreissportbund-Präsidenten Wolfgang Müller und GA-Sportchef Berthold Mertes, die Sportler des Jahres.

"Ich halte die Sportlerwahl für extrem wichtig. Das ist eine Wertschätzung gegenüber den Sportlern und Vereinen und ihren Trainern, die diese Sportler entwickelt haben. Ich sage mal so: Wenn es sie nicht geben würde, dann müsste man sie erfinden“, sagte Scharf. 3067 Leser beteiligten sich an der zweiten Jahreswahl.

"Wir haben an diesem Abend sehr viele Sportarten sowie sehr viele engagierte Sportler gesehen. Das ist eine gute Werbung für den Sport“, so GA-Chefredakteur Helge Matthiesen: „Das ist eine gute Bühne und zeigt, was man machen kann. Es ist eine gelungene Veranstaltung.“ Das sahen die Hockeyspieler des Bonner HTV ähnlich. Die Mannschaft um den Vorjahreszweiten Florian Pohlmann sorgte wie bereits im Vorjahr für gute Stimmung – dieses Mal ohne eigenen Kandidaten.