Transfergerüchte um den französischen Superstar: Der Millionenpoker um Kylian Mbappé

Transfergerüchte um den französischen Superstar : Der Millionenpoker um Kylian Mbappé

Paris St. Germain steckt in der Krise. Angeblich buhlen Real Madrid, Manchester City und der FC Barcelona um Kylian Mbappé. Die Gerüchteküche brodelt, astronomische Ablösesummen werden orakelt.

Es gibt noch gute Nachrichten im Kosmos von Paris St. Germain. Der brasilianische Fußball-Superstar Neymar kommt nach seinem Ausraster im Anschluss an das verlorene französischen Pokalfinale wohl um eine Anklage herum. Die Staatsanwaltschaft hat beschlossen, den 27-Jährigen lediglich schriftlich zu verwarnen, weil er offensichtlich frustriert einem Fan ins Gesicht geschlagen hatte.

Auf dem Platz läuft es für PSG allerdings weniger gut. Trainer Thomas Tuchel sucht nach der schmachvollen 1:2-Niederlage gegen den Tabellenletzten Dijon noch nach Erklärungen und steht gleichzeitig vor der Aufgabe, seiner Mannschaft für das Spiel gegen den FC Brügge in der Champions League am Mittwoch die richtige Einstellung mit auf den Weg zu geben. PSG muss dabei weiter auf den verletzten Neymar verzichten – doch der Stürmer steht im Moment in Paris sowieso im Schatten eines anderen Spielers.

Mbappé weckt überall Begehrlichkeiten

Kylian Mbappé heißt der Mann, mit dessen Leistung die Mannschaft steht und fällt. Der 20-Jährige ist ein verlässlicher Torlieferant und Ideengeber, was natürlich die Begehrlichkeiten der gesamten Fußballwelt weckt. Der Torjäger selbst hatte die Gerüchteküche angeheizt, als er bereits im Frühjahr in einem Interview erklärte, dass er sehr gerne mehr Verantwortung übernehmen würde bei PSG – oder einem anderen Verein.

Dieser Nebensatz versetzte die Führungsetage in Paris in helle Aufregung, zumal Mbappé auch seinen Jugendtraum ausplauderte: einmal für Real Madrid zu spielen. Die französische Tageszeitung „Le Parisien“ will nun erfahren haben, dass die Geldgeber aus Katar alles tun würden, um den Torjäger zu halten. Sie seien sogar bereit, das Gehalt auf das Niveau von Neymar zu heben. Der Brasilianer verdient rund 37 Millionen Euro pro Jahr, Mbappé kommt im Moment noch auf geschätzte 15 Millionen Euro.

400 Millionen Euro für Kylian Mbappé?

Befeuert wird die Gerüchteküche vom angeblichen Interesse sämtlicher europäischen Topvereine an dem Stürmer, dessen Vertrag in Paris noch bis 2022 läuft. Erzählt wird, dass Real Madrid gewillt sei, 300 Millionen Euro für Mbappé auf den Tisch zu legen. „Le Parisien“ will wissen, dass auch Barcelona oder Manchester City mit im Bieterrennen sein könnten und orakelt von astronomischen Summen von bis zu 400 Millionen Euro.

Die PSG-Chefetage betont allerdings bei jeder Gelegenheit, dass ein Wechsel des 20-Jährigen zu einem anderen Verein außer Frage stehe. Zumal er als Zugpferd und Sympathieträger für den Club dem divenhaften und dauerverletzten Neymar längst den Rang abgelaufen hat. Erzählt wird, dass ein neuer Vertrag mit einer längeren Laufzeit und einem astronomischen Jahresgehalt bereits auf dem Tisch liege – es fehle nur noch die Unterschrift von Kylian Mbappé.