Europa League: Köln hofft auf zweiten Gruppenplatz

Europa League : Köln hofft auf zweiten Gruppenplatz

Vor dem Heimspiel gegen Roter Stern Belgrad am Donnerstag zeigte Trainer Peter Stöger sich zurückhaltend. Der zweite Gruppenplatz hinter Arsenal sei keinesfalls garantiert.

Bei den Buchmachern ist der 1. FC Köln Favorit für den Vergleich mit Roter Stern Belgrad im Europa-League-Heimspiel am Donnerstag (19 Uhr). Trainer Peter Stöger ist diesbezüglich eher zurückhaltend. Für ihn steht in erster Linie fest, dass es mit dem FC Arsenal innerhalb der Gruppe H nur einen Anwärter auf den ersten Platz gibt.

„Wenn man mit Arsenal, die 19 Jahre am Stück in der Champions League gespielt haben, in einer Gruppe ist, dann geht es nur um den zweiten Platz. Das werden Belgrad und Borisov genau so sehen. Wobei ich uns nicht unbedingt auf dem zweiten Platz einordnen würde, auch wenn es unter den drei Mannschaften hinter Arsenal wohl ausgeglichen ist.“

Während die Kölner sich mit dem 1:3 zum Auftakt in London achtbar aus der Affäre gezogen hatten, trennten sich Roter Stern Belgrad und Bate Borisov mit einem 1:1.

Stöger hofft auf neues Selbstvertrauen

Für die Begegnung am Donnerstagabend hofft Peter Stöger darauf, dass seine Spieler mit dem durch das 0:0 in Hannover gewonnenen Selbstvertrauen mutig aufspielen. Für ihn stehe die Begegnung auch mehr unter dem Aspekt des Ausbaus der Selbstsicherheit seiner Mannschaft als eines bestimmten Ergebnisses. Wobei natürlich ein positives Ergebnis, und das kann natürlich bereits ein Unentschieden gegen den serbischen Rekordmeister sein, dazu gehören sollte.

Am letzten Wochenende besiegten die Belgrader den Tabellenzweiten glatt mit 2:0 und holten damit den achten Sieg im neunten Meisterschaftsspiel bei einem Unentschieden. In der Vorsaison sicherte sich Roter Stern den Titel bei nur zwei Niederlagen und fünf Remis. Zwischenzeitlich gewann man 24 Mal in Folge, was in Europa zuvor nur vier Clubs (Benfica Lissabon (29 Spiele), Dinamo Zagreb (28) und Celtic Glasgow sowie Dinamo Tiflis (je 25) gelang.

Personell stehen Peter Stöger all jene Spieler zur Verfügung, auf die er auch im Spiel gegen Hannover zurückgreifen konnte. Fehlen werden die Langzeitverletzten Jonas Hector (Bänderriss), Marcel Risse und Nikolas Nartey (beide Meniskusverletzung). Außerdem muss Artjoms Rudnevs aufgrund einer Nebenhöhlen-Operation noch mit pausieren.