Neuzugang von Schalke 04: Johannes Geis über seine Pläne beim 1. FC Köln

Neuzugang von Schalke 04 : Johannes Geis über seine Pläne beim 1. FC Köln

FC-Neuzugang Johannes Geis hofft nach schwierigen Zeiten in Schalke auf einen Neuanfang. Der Vertrag in Köln läuft zunächst bis zum Sommer.

. . . seine Verpflichtung

Mir war schnell klar, dass ich zum FC möchte. Der Verein bietet mir eine Chance, die ich annehmen will. Es war auch wichtig, dass es schnell ging, um noch im Trainingslager die Mannschaft kennen zu lernen und mit ihr zu trainieren. Auch wenn der FC in der Zweiten Liga spielt, ist er ein großer Verein.

. . . das erste Treffen

Ich traf mich mit dem Trainer vor einer Woche. Für mich war das enorm wichtig. Da hatte ich gleich ein gutes Gefühl. Wir waren auf einer Wellenlänge. Dann sagte ich meinem Berater Bescheid, damit wir alles schnell über die Bühne bekommen.

. . . Schalke 04

Für beide Seiten war das in Ordnung. Es wäre unfair gewesen, wenn mir der Verein Steine in den Weg gelegt hätte. Er tat es nicht, und dafür bin ich dankbar.

. . . fehlende Spielpraxis

Natürlich, die kann man nicht trainieren. Deshalb wollte ich so schnell hier sein, um am Mittwoch beim Testspiel gegen Mallorca dabei zu sein. Dann haben wir noch eins gegen Bochum. Aber das Fußballspielen als solches verlernt man ja nicht so schnell.

. . . seine Fitness

Die ist vorhanden. Ich bin da und werde mich voll reinhauen. Wenn man ein gutes Gefühl hat – und das habe ich –, ist es leichter zu spielen.

. . . den Vertrag

Dass der nur ein halbes Jahr lang läuft, hat keine Bedeutung. Zuerst einmal heißt es, Gas zu geben und aufzusteigen. Dann wird man sich wieder zusammensetzen. Für alle Parteien war es unter dem Zeitdruck so am besten. Es bedeutet aber nicht, dass ich in einem halben Jahr sage, danke, dass ihr mich aufgebaut habt, und dann wieder verschwinde. Es war auf die Schnelle die perfekte Lösung.

. . . seine Ausbootung

Als Domenico Tedesco kam, war ich nicht mehr im Kader. Dann habe ich mich nach Sevilla ausleihen lassen. Da hatte ich drei Trainer in einer Saison. Im letzten Sommer kam ich zurück und war außen vor. Es war ein Negativstrudel. Jetzt bin ich froh über den Neustart.

. . . seine Stärken

Ich bin kein brutaler Zweikämpfer. Natürlich liegen meine Stärken im Spiel mit dem Ball. Das verlangt der Trainer auch von mir. Und dann die Standards.

. . . das erste Training

Es war okay. Man muss aber auch sagen, dass die Jungs top sind. Sie machen es einem leicht. Es war ein gutes Gefühl.

. . . alte Bekannte

Mit Timo Horn habe ich fünf Jahre lang von der U 16- bis zur U 21-Nationalmannschaft zusammen gespielt. Marco Höger kenne ich aus Schalke, Christian Clemens aus unserer Mainzer Zeit, und mit Lasse Sobiech habe ich in Fürth gespielt.

. . . die Sechserposition

Mir ist es egal, ob ich da alleine spiele oder mit jemandem zusammen. Schauen wir, wie der Trainer aufstellt. Vom Konkurrenzkampf lebt man im Fußball. Dem stelle ich mich.

. . . seinen Umzug

Natürlich ziehe ich nach Köln. Es ist mir schon wichtig, einen Bezug zu Stadt und natürlich kurze Wege zu meinen Mitspielern zu haben. Ich werde schon etwas Schönes finden.

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