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Hätzbloot Vürjebirch in Hemmerich: Auch Dirk Lottner gratuliert dem FC-Fanclub

Hätzbloot Vürjebirch in Hemmerich : Auch Dirk Lottner gratuliert dem FC-Fanclub

Vor zehn Jahren taten sich zwölf Fans des 1. FC Köln aus dem Vorgebirge zusammen und gründeten den Fanclub FC Hätzbloot Vürjebirch. "Weil wir mit dem Herzen dabei sind und sowieso zu jedem Heimspiel gefahren sind", sagt Präses Guido Kluth.

Er und sein Vorstandsteam stellten am vergangenen Samstag am Hemmericher Schützenhaus ein tolles Fest zum zehnjährigen Bestehen des auf mittlerweile 105 Mitglieder angewachsenen Fanclubs auf die Beine.

Auch der prominente Besuch ließ nicht lange auf sich warten: Die Ex-Profis Dirk Lottner, der auch Ehrenmitglied im Fanclub ist, Matthias Scherz und Christian Eichner ließen sich Grillwürste schmecken und fachsimpelten mit den Fans über aktuelle Lage beim FC. Mit der ist Lottner, der mittlerweile eine Fußballschule leitet, hoch zufrieden. "Die Mannschaft war ja in der vergangenen Saison schon stabil. Jetzt ist sie auch offensiv stärker geworden", sagte er.

Der Saisonstart mit vier Punkten aus zwei schwierigen Spielen sei optimal, die Mannschaft habe gute Perspektiven und werde in dieser Saison noch für manche Überraschung sorgen. Jetzt gelte es, im nächsten Heimspiel gegen den HSV nachzulegen, befand der ehemalige Mannschaftskapitän, der von 1999 bis 2004 beim 1. FC Köln gespielt hat.

"Hauptsache, wir haben dieses Jahr nix mit dem Abstieg zu tun"

Auch Kluth und Geschäftsführer Stephan Schneider sind im Moment hochzufrieden mit ihrem FC. Das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg konnten sie zwar nicht im Stadion sehen, aber während des Aufbaus fürs Fest warfen sie immer einen Blick auf die Live-Übertragung des Spiels beim Sender Sky.

Die Hätzbloot-Fans sind bei jedem Heimspiel dabei. Dann geht es mit dem Bus nach Köln, und auch ein- oder zwei mal im Jahr reisen die Vorgebirgler gemeinsam zu einem Auswärtsspiel. Ansonsten schauen sie sich die Auswärtsspiele im Vereinslokal "Beim Piepsch" an. "Hauptsache, wir haben dieses Jahr nix mit dem Abstieg zu tun", formulierten Kluth und Schneider ein bescheidenes Ziel. Über einen einstelligen Tabellenplatz würden sie sich freuen.

Der Fanclub versteht sich als Familienclub, der seinen Verein unterstützt, aber Randale ablehnt. "Das geht gar nicht, Gewalt und Bengalos haben im Stadion nichts verloren", sagte Kluth. "Wir wollen ja mit unseren Kindern wieder sicher nach Hause kommen."