0:2 gegen Fünftligist: Bonner SC fliegt in der ersten Runde aus dem Pokal

0:2 gegen Fünftligist : Bonner SC fliegt in der ersten Runde aus dem Pokal

Mit 0:2 hat der Bonner SC am Dienstagabend in der ersten Runde des Fußball-Mittelrheinpokal beim Fünftligisten FC Wegberg-Beeck verloren. Die Entscheidung fiel in der Schlussminute.

Vor 248 Zuschauern lief der Regionalligist über eine Stunde dem 0:1-Rückstand hinter, ehe in der Schlussminute die Entscheidung zugunsten des Mittelrheinligisten fiel. Gleich auf vier Positionen rotierte BSC-Cheftrainer Thorsten Nehrbauer seine Mannschaft. Jens Fikisi, Mario Weber, Jasper Löffelsend und Daniel Somuah begannen für Robin Benz, Nico Perrey, Patrick Schikowski und den angeschlagenen Adis Omerbasic.

In der ersten halben Stunde lagen Ballbesitz und Chancenplus klar beim Favoriten. Dennoch fiel nach guten Möglichkeiten durch Tiziano Lo Iacono (17.), Löffelsend (24.) und Schumacher (28.) plötzlich das 0:1 aus dem Nichts. Den relativ harmlosen Kopfball von Thomas Lambertz brachte BSC-Keeper Fikisi nicht unter Kontrolle und glitt ihm durch die Hände (31.). Nur wenig später verzog Shpend Hasani nur knapp (33.) und erneut Hasani scheiterte an Fikisi (42.), der seinen Fehler unbedingt wieder ausbügeln wollte.

In der chancenarmen Partie wurden Freistöße zum probaten Mittel. Nach dem Seitenwechsel sorgten Beecks Nils Hühne (52.) und Schumacher (58.) für höchste Gefahr. Mit der Hereinnahme von Schikowski nach gut einer Stunde Spielzeit, sowie Robin Schmidt und Calail Kanli in der Schlussviertelstunde, setzte Nehrbauer alles auf die Offensiv-Karte. Bis auf einen Distanzschuss von Löffelsend (78.) fanden die Bonner jedoch keine Lücke in der FC-Abwehr.

Vielmehr sorgte ein Kontertor des eingewechselten Marc Kleefisch dann für die endgültige Entscheidung (90.). „Die Führung hat Wegberg-Beeck in die Karten gespielt. Wir haben vor allem in der zweiten Hälfte nicht den Rhythmus gefunden und kaum noch Chancen erspielt“, bilanzierte ein enttäuschter Bonner Trainer, der diesmal auch mit der Leistung des Unparteiischen haderte. „Ich glaube nicht, dass diese Niederlage der Mannschaft einen Knacks gibt. Am Samstag werden wir beim VfB Homberg wieder alles geben und hoffentlich mehr Glück haben“, blickte BSC-Kapitän Dario Schumacher zuversichtlich nach vorne.

BSC: Fikisi – Fillinger, Weber, Winke – Löffelsend, Makreckis, Mwarome (77. Schmidt), Schumacher (88. Perrey), Wipperfürth (77. Kanli) – Somuah (60. Schikowski), Lo Iacono.

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