Bürgermeisterkandidatin in Altenahr: SPD und Grüne sind für Cornelia Weigand

Bürgermeisterkandidatin in Altenahr : SPD und Grüne sind für Cornelia Weigand

Die parteilose Diplom-Biologin Cornelia Weigand soll am 26. Mai 2019 als Kandidatin zur Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Altenahr antreten.

„Die Kandidatin bringt exakt jene Kompetenzen und Erfahrungen mit, die für dieses anspruchsvolle Amt notwendig sind.“ Davon sind SPD und Grüne in der Verbandsgemeinde Altenahr in einer gemeinsamen Erklärung überzeugt. Gemeint ist Cornelia Weigand.

Die 47-jährige Diplom-Biologin lebt seit Jahren mit ihrem Mann Reinhard Näkel in Altenahr und will als parteilose Bewerberin für das Amt der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr antreten. Ihr Ziel: „Mit allen, die dazu bereit sind, Visionen für die Zukunft der Verbandsgemeinde entwickeln, aber auch ganz pragmatisch hier und jetzt umsetzen, was möglich ist.“

Sozialdemokraten und Grüne wollen Weigand unterstützen. „Damit haben die Bürger auch tatsächlich eine Wahlmöglichkeit“, betonen Johannes Fuhrmann (Grüne) und Hilmar Kretzer (SPD).

Weigand habe schon im Vorfeld viele Gespräche unter anderem mit den Ortsbürgermeistern geführt. „Die Orte sind sehr unterschiedlich und eigenständig“, sagt sie. „Viele Themen müssen wir aber gemeinsam über Partei- und Ortsgrenzen hinaus angehen.“ Der wachsenden Zahl der älteren Menschen müsse das Leben erleichtert werden. Gleichzeitig sei alles dafür zu tun, dass mehr junge Leute auch aus den Ballungszentren sich in der Verbandsgemeinde niederließen, Arbeit fänden und hier auf Dauer gerne lebten. Kinder sollen beste Bildungsangebote vorfinden, aber auch attraktive Möglichkeiten haben, ihre Freizeit sinnvoll zu verbringen.

Weigand will sich für ein funktionierendes Verkehrskonzept einsetzen, einen zeitgemäßen Tourismus ebenso wie den Natur- und Hochwasserschutz fördern, kennt aber auch die Probleme der Winzer und Forstwirte. Grüne und die SPD sehen „mit Weigand als parteiloser Bürgermeisterin die Chance, endlich neue Wege zu beschreiten“.