Weitere Fälle

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Das Internet ist auch zum Thema In-vitro-Fertilisation eine unerschöpfliche Quelle, die zeigt, dass diese medizinische Technik bisweilen skurrile Blüten treiben kann. In New York soll sich ein Scheidungsprozess bereits seit fünf Jahren hinziehen, weil die scheidungswillige Ehefrau die Verfügungsgewalt über fünf eingefrorene Embryonen verlangt, die nach einer Reagenzglas-Befruchtung übrig geblieben waren.

Ihr Noch-Ehemann fürchtet angeblich jedoch, dass die Zellhäuflein später seiner Ex-Frau eingepflanzt werden und er zu Unterhaltszahlungen für die vor Jahren gezeugten Kinder verpflichtet werden könnte. Diese Sorge muss Stephen Blood, seit kurzem Vater, nicht haben. Er ist längst tot. Sein Sohn war schon bei der Zeugung Waise und auf seinem Geburtsschein steht "Vater unbekannt". Bloods Witwe hat sich angeblich erst vier Jahre nach seinem Tod befruchten lassen. (nau)

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