Wasserrohrbruch in Wagnerstraße

Kanal in Bornheim muss teilweise erneuert werden

Bauarbeiter legen am Sonntag die Transportleitung in der Wagnerstraße frei.

Bauarbeiter legen am Sonntag die Transportleitung in der Wagnerstraße frei.

Bornheim. In Bornheim kam es am Sonntagmorgen zu zwei Wasserrohrbrüchen. Die Stadt prüft nun, ob der Kanal in der Wagnerstraße in Merten komplett erneuert werden muss.

Nach dem Wasserrohrbruch in der Wagnerstraße in Merten prüfte der Stadtbetrieb Bornheim am Montagmorgen, ob der Kanal dort komplett erneuert werden muss. Nun ist eine Entscheidung gefallen: Der Stadtbetrieb Bornheim wird die Rohre im Abschnitt zwischen Beethovenstraße und Martinstraße neu verlegen lassen. Wie Betriebsleiter Ulrich Rehbann sagte, sei der fünf Meter lange Riss zwar abgedichtet worden, das Rohr sei aber unterspült worden. Deshalb werde man die Rohre dort komplett erneuern. Dies gelte auch für die Fahrbahn. Die Arbeiten werden ausgeschrieben. Zunächst wird eine provisorische Bitumenschicht aufgetragen.Dafür müsse die Straße aufgerissen und gesperrt werden.

Am Sonntagmorgen war es zu zwei Wasserrohrbrüchen in Merten und Walberberg gekommen. Davon betroffen ist eine Transportleitung, die das Wasser in die Stadtteile transportiert. Wie die Stadtbetriebe Bornheim auf Anfrage mitteilten, habe es bei der Leitung in der Wagnerstraße in Merten einen Längsriss von ungefähr fünf Metern Länge gegeben. Dieser Schaden konnte bereits am Sonntag repariert werden, Walberberg folge am Montag, sagte der Leiter der Stadtbetriebe Ulrich Rehbann dem GA.

Noch am Sonntag legten Mitarbeiter eines Bauunternehmens die Leitung unter der Fahrbahn der Wagnerstraße frei und tauschten den betroffenen Teil des Rohrs aus. „Wir entschuldigen uns bei den Anwohnern für die entstandenen Unannehmlichkeiten“, sagte Rehbann. Am Montag solle dann der Schaden in Walberberg folgen.

„Das Problem ist nicht, dass die Leute kein Wasser mehr haben“, betonte Rehbann, denn die Leitungen zu den Häusern seien nicht betroffen.Möglicherweise sei das Rohr wegen des zuletzt konstant hohen Wasserverbrauchs von rund 950 Kubikmetern pro Stunde und dem damit verbundenen starken Druck gerissen. Nur falls die Bürger längerfristig viel Wasser verbrauchten, könne es problematisch werden. Die Stadtbetriebe forderten die Bewohner von Bornheim bis Walberberg deswegen dazu auf, Leitungswasser nur zu benutzen, wenn es notwendig sei und Tätigkeiten wie Rasensprengen lieber zu verschieben. Bauern seien angewiesen worden, die Felder vorerst nicht zu bewässern.