1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Wachtberg

Sanierung in Pech: Erster Spatenstich für Spielplatz wohl im September

Sanierung in Pech : Erster Spatenstich für Spielplatz wohl im September

Die Eltern stimmen der Planung der Gemeinde Wachtberg zum Spielplatz in Pech mit kleineren Änderungen zu. Ein Skaterbereich ist bislang nicht in der Finanzierung vorgesehen.

Der Spielplatz in Pech ist seit Jahren ein trauriger Anblick. Deshalb hatte man 2017 die Sanierung des Platzes angeregt, 2018 wurde dafür Geld in den Haushalt eingebracht. Nun stellte Wolfgang Reither vom Planungsbüro Reither in einer Bürgerinformation die ersten Ergebnisse vor.

Wenn jetzt alles optimal laufe, dann könne man mit etwas Glück im September mit dem ersten Spatenstich rechnen, erfuhr man von Christian Pohl, Fachbereichsleiter Infrastruktur in Wachtberg. Um dieses Ziel zu erreichen, beschlossen die anwesenden Ortsvertreter, ihre Sitzung nach Möglichkeit noch vor der Ausschusssitzung am 7. Mai zu organisieren – sofern alle Mitglieder einverstanden sind und man einen gemeinsamen Termin findet. Somit war der Weg frei für die Planung, zu der die Eltern allerdings noch einige Änderungswünsche hatten. „Ein Spielplatz ohne Rutsche geht gar nicht“, fanden die einen.

Eine Mutter wünscht sich einen Zaun

Die anderen hielten die vorgestellte Kletterrakete für entbehrlich. Auch wenn die drei großzügigen Zugänge sicherlich einladender wirken werden als der derzeitige schmale Zugang, den man kennen sollte, um den Platz überhaupt zu finden, gab es auch da Kritik. Eine Mutter befürchtete, dass Kinder spontan über die breiten Treppen zwischen die angrenzend parkenden Autos laufen könnten. Für die vorbeifahrenden Autofahrer seien die Kinder dann unter Umständen nicht rechtzeitig wahrnehmbar. Sie wünschen sich deshalb einen Zaun.

Ein Vater befürchtete, dass der dann mögliche direkte Durchgang entlang der Turnhalle Hundehalter dazu verführen könnte, über die dort wachsende Wiese ihren morgendlichen Gassi-Weg abzukürzen. In der Planung seien technische Aspekte berücksichtigt wie den Höhenunterschied zu den Straßen hin und die geltenden Normen und Sicherheitsabstände. Weitere Kriterien seien die Bespielbarkeit, Sicherheit, Langlebigkeit und Vandalismussicherheit gewesen, erläuterte Reither bei der Planungsvorstellung.

Die Auswahl der Spielgeräte basiere auf Erfahrungen mit den Hauptnutzergruppen in ihren verschiedenen Altersbedürfnissen von drei bis zehn Jahren und von zehn bis 13 Jahren. Das bedeute allerdings nicht, dass der Platz für Kinder und Jugendliche außerhalb dieser Altersklassen ungeeignet sei. „Jeder von Ihnen hat seine eigene Vorstellung von Spielgeräten“, stellte Reither fest.

Vorgesehen waren eine Nestschaukel und eine Kletterrakete für die Kleinen, für die Mittleren eine große Seilkletterkugel und eine Federwippe, ein Basketballkorb und ein Sitzbogen, die gleichzeitig zum Balancieren einladen, für die Großen. Auch ein angrenzender Skaterbereich, der in den Haushaltsmitteln bisher nicht enthalten ist, war im Gespräch.

Pohl nahm schließlich die Bürgerwünsche nach einem Fußballtor unter dem Basketballkorb, einer Rutsche und einem Holzspielhaus statt der Kletterrakete, einem Zaunabschnitt, einem Zugangsversatz an der Turnhalle und einer Umlaufsperre mit in die Verwaltung.