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großer Andrang am Sonntag: Erster Erntedankmarkt in Wachtberger Mitte

großer Andrang am Sonntag : Erster Erntedankmarkt in Wachtberger Mitte

Erst nass, dann schönes Wetter. Zahlreiche Besucher kamen vor allem am Sonntag zum ersten Erntedankmarkt in der Wachtberger Mitte. Geboten wurde Jazz, Kulinarisches von der Auster bis zum Burger und vieles mehr.

Den modischen Hut, den die Wachtberger Bürgermeisterin Renate Offergeld auf dem Bernareggio-Platz am Samstagvormittag präsentierte, hatte sie wenige Minuten zuvor an einem der Marktstände des ersten Wachtberger Erntedankmarktes erworben. Und der Hut sollte schließlich beim Rundgang auf dem Marktgelände passenden Schutz vor dem Dauerregen am Samstag bieten. Doch am Sonntag sah dann schon alles wieder ganz anders aus.

Zur Begrüßung standen Mitglieder des Gewerbeverein Wachtberg mit ihrem Vorsitzenden Michael Geppert sowie der Wachtberger Bürgermeisterin und dem Wachtberger Wirtschaftsförderer Jens Forstner vereint unter einem großen Marktschirm.

Dort kommentierte der Wachtberger Obst- und Gemüsehändler Stefan Schneider die Witterungsverhältnisse mit den Worten: „Das Wetter ist wie das Jahr, welches für die Landwirtschaft diesmal durchwachsen war.“ Schneider brachte das gemeinschaftliche Engagement der Geschäftsleute rund um die Wachtberger Mitte, das Berkumer Einkaufszentrum und die Markthändler des Herbstmarktes zusätzlich auf den Punkt: „Trotzdem ziehen wir alle an einem Strang“.

Bratwurst und Austern

Motivierend zu den zunächst ungünstigen Witterungsverhältnissen spielten die drei Musiker der OK-Jazzband den fröhlichen Louis Armstrong-Hit „When the Saints Go Marching In“, um die Regenwolken wegziehen zu lassen. Dieser Wunsch wurde pünktlich zum verkaufsoffenen Sonntag in der Wachtberger Mitte erfüllt – bereits sehr früh waren alle Parkplätze belegt, schilderte der Geschäftsführer des Gewerbevereins, Kai Birkner die Lage am Vormittag.

40 Anbieter hatte Jürgen Kutter als Organisator für den Herbstmarkt gewinnen können – einschließlich einiger Spezialitätenhändler. Französische Bratwürste und Austern gehörten so neben Baumstriezel und Reibekuchen sowie Lieblingsburgern samt Pesto oder Chili-Cheese zu den Speisen für Leib und Seele, die es sonst aktuell nicht tagtäglich rund um den Bernareggio-Platz gibt.

Martin Rüdell-Overkämping und der Geppert, nahmen die Eröffnungsgäste schnell mit auf einen Rundgang vorbei an Modeaccessoires- und Bekleidungsanbietern, Haushaltswaren- und Floristikhändlern. Gefragt waren auch selbst gemachte Waren, Wein, Gewürze und Gartenausstattung. Aber auch Naturinformationen der rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft Bonn, die Naturpädagogin Nicole Lütke Brintrup und die weiteren Helfer der Standbesatzung weitergaben, fanden großes Interesse bei den Besuchern.

„Wirtschaft trifft Kommunalpolitik“

Bereits beim ersten Frühlingserwachen am Berkumer Einkaufszentrum im Mai kam die Idee auf, im Herbst eine ähnliche Veranstaltung folgen zu lassen, denn die Resonanz war damals erfreulich gut gewesen. Der Gewerbeverein Wachtberg plante nach Zustimmung der Gemeindeverwaltung in Kooperation mit den ortsansässigen Unternehmen und der JK-Agentur das Erntedankfest zum Ausklang des Sommers.

Am Samstagabend lockte der Gewerbeverein Wachtberg vor allem Wachtberger Geschäftsleute im Bereich der Bernareggio-Passage zu einem Abend unter dem Motto „Wirtschaft trifft Kommunalpolitik“ an. Bei neuem Wein und Flammenkuchen sprachen dort rund 40 Teilnehmer – darunter zahlreiche Kommunalpolitiker – in lockerer Runde über die Entwicklung der Wachtberger Mitte und des Gewerbes im Ländchen.