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Schulsanierung in Berkum: Das Dach ist schon fertig

Schulsanierung in Berkum : Das Dach ist schon fertig

Die energetische Sanierung des Schulzentrums Berkum schreitet voran. Welche Arbeiten wurden bisher ausgeführt? Wie viel wird die Maßnahme voraussichtlich kosten? Und welche Arbeiten stehen im kommenden Jahr auf dem Programm?

Um diese Fragen zu beantworten, hat die Gemeinde nun über den aktuellen Zwischenstand der Sanierung informiert.

Wie berichtet, gab es gleich mehrere Gründe, warum die Schule energetisch erneuert werden sollte. Das undichte Flachdach, die veralteten Fenster und die ohnehin sanierungsbedürftige Hülle des 40 Jahre alten Gebäudes waren einige davon. 2013 wurden die Planer beauftragt, der Startschuss fiel. Im kommen Jahr sollen die Arbeiten beendet sein. Dann wird das Berkumer Schulzentrum am Stumpebergweg in neuem, energetischem Glanz erstrahlen.

Die Kosten: Insgesamt werden rund drei Millionen Euro investiert (2 886 000 Euro), stellte die Gemeinde dar. Davon fallen 2 518 000 Euro auf die Erneuerung der Gebäudehülle und 121 000 Euro auf die Sanierung der Heizung. Der Einbau der LED-Beleuchtung schlägt mit 130 000 Euro zu Buche, fünf Raumlüftungsgeräte kosten 45 000 Euro. Außerdem wird die elektrische Alarmierungsanlage erneuert, wofür die Gemeinde 72 000 Euro ausgeben muss.

Die ausgeführten Arbeiten: "Bei der energetischen Sanierung wurden circa 4640 Quadratmeter Flachdach erneuert", so die Gemeinde. Außerdem wurde es mit einer durchschnittlich 26 Zentimeter dicken Dämmung versehen, um Wärmeverlust zu vermeiden. Doch das war noch nicht alles: 22 neue Regenfallrohre, die mit neuen Leitungen an die vorhandene Kanalisation angeschlossen worden sind, sorgen nun dafür, dass der Niederschlag außen entwässert wird. Wer nun auf das Mensadach schaut, sieht nicht mehr nur Grautöne. Es wurde mit einer extensiven Dachbegrünung verschönert. Sämtliche Außentüren und Fenster wurden erneuert und ein moderner Sonnenschutz installiert. Sind energetische Sanierungen normalerweise nicht auf den ersten Blick sichtbar, sieht das am Schulzentrum anders aus: Die Betonfassade wurde neu gestrichen. Im Inneren gibt es nun auch eine Behindertentoilette.

Der Zeitrahmen: Der erste Bauabschnitt wurde bis November 2014 umgesetzt, in diesem Jahr wurde am zweiten Abschnitt gearbeitet. "Die beiden Bauzeiten beschränkten sich jeweils auf die Zeiträume von den Oster- bis zu den Herbstferien", so die Gemeinde. "Die Maßnahmen wurden von der Bauleitung in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den Schulleitungen unter ständiger Berücksichtigung des laufenden Schulbetriebes umgesetzt." Dies sei ohne größere Behinderungen vonstatten gegangen.

Die letzten Schritte: Für 2016 steht der dritte und letzte Bauabschnitt auf dem Programm. Dann kommen die neuen LED-Leuchten und die dezentrale Lüftung der Klassenräume. Außerdem wird die Heizungsregelung durch eine energieeffiziente Technik erneuert, erklärt die Gemeinde.

Brandschutz: Bei der kompletten Sanierung sind laut Gemeinde die relevanten Brandschutzvorgaben beachtet und nach den neuesten Verordnungen umgesetzt worden. So wurde die Aula mit nicht brennbaren Materialien verkleidet. Außerdem wurden die Rettungswege zum Teil neu festgelegt und die Blitzschutzanlage auf den neuesten Stand der Technik gebracht.