Grüner Weg in Pech: Brücke in Wachtberg soll im Oktober fertig sein

Grüner Weg in Pech : Brücke in Wachtberg soll im Oktober fertig sein

Die Verwaltung geht davon aus, dass der Verkehr über die Brücke am Grünen Weg in Wachtberg-Pech ab Herbst rollen kann. Die Fertigstellung war mehrfach verschoben worden.

Die Ortschaft Pech steht bekanntlich wegen mehrerer Großbaustellen im Fokus der Gemeinde: Die Grundschule wird bereits saniert, die Bauarbeiten für das neue Gerätehaus der Löschgruppe sollen im Herbst beginnen und – nicht zu vergessen – an den Brücken Pecher Hauptstraße sowie Grüner Weg wird noch gebaut. Nun ist dort ein Ende in Sicht, wie Christian Pohl erklärt. Er ist Fachbereichsleiter für alles, was in der Gemeinde mit Infrastruktur zu tun hat. Vor allem für die bislang noch gesperrte Brücke „Grüner Weg“.

Die gute Botschaft vorab: Nachdem der Fertigstellungstermin für die Brücke Grüner Weg bereits einige Male nach hinten verschoben werden musste, scheint der aktuelle Zeitplan der Gemeinde aufzugehen: „Mit Blick auf die angedachte Fertigstellung im Oktober liegen wir am Grünen Weg gut in der Zeit“, betont Pohl. Nach den Betriebsferien der ausführenden Firma soll es ab Montag mit dem Straßenbau weitergehen. „Das bedeutet, dass die an das Bauwerk angrenzenden Bereiche zwischen Kreuzung L 158 und Heltenbachweg einen neuen Deckenüberzug sowie einen verbreiterten Gehweg erhalten“, erklärt Pohl.

Doch damit sind nicht alle Probleme vom Tisch: „Es besteht leider auch bei diesem Bauwerk die Gefahr, dass die Geländerkonstruktion nicht rechtzeitig fertiggestellt werden kann“, führt Christian Pohl aus. „Es gibt leider nur sehr wenige Firmen auf dem Markt, die diese Aufgabe übernehmen.“ Pohl hatte bereits bei früherer Gelegenheit darauf hingewiesen, dass wegen des Mangels an verfügbaren Fachleuten die Fertigstellungstermine an beiden Pecher Brücken gelitten hätten.

Fehlendes Geländer steht Verkehrsfreigabe nicht im Weg

Aber Christian Pohl bekräftigt: „Sowohl die Gemeinde, als auch die ausführende Firma bleiben gegenüber dem Nachunternehmer am Ball.“ Der Verkehrsfreigabe stehe ein fehlendes Geländer allerdings nicht im Wege: „Wir werden gegebenenfalls für eine entsprechende provisorische Lösung sorgen.“ Eine ähnliche Problematik stelle sich leider auch bereits sei längerer Zeit an der Brücke Pecher Hauptstraße, wo der Verkehr allerdings wieder rollt: „Hier geht es letztlich nur noch darum, die an das Geländer auf dem Bauwerk anschließende Geländerkonstruktion entlang des Bachufers zu vollenden.“

Was die Sanierung der Grundschule Pech angeht, sagt Pohl: „Die Arbeiten sind planmäßig am 15. Juli mit Beginn der Sommerferien gestartet und werden insgesamt rund ein Jahr dauern.“ Die Gemeinde investiere hier rund 2,1 Millionen Euro. Derzeit werde in der Schule der Verwaltungstrakt entkernt, eine neue Elektroinstallation und Lüftungsanlage eingebaut, zudem bekomme die Schule eine neue Heizung.

„Geplant ist, den Verwaltungstrakt nach dessen Kernsanierung nach den Herbstferien wieder zur Nutzung freigeben zu können“, betont er. Mit Beginn der Herbstferien solle dann auch mit der Montage der Fassade einschließlich der Dämmung und dem Einbau neuer Fenster begonnen werden. Die Winter- beziehungsweise Osterferien seien schließlich für die Ausbauarbeiten im Inneren reserviert. Dann bekommt die Schule etwa neue Akustikdecken, Böden und Sanitäranlagen.

Wie bereits am Freitag berichtet, ist folgender Zeitplan für das neue Gerätehaus der Pecher Löschgruppe vorgesehen: Derzeit wird eine Ausweichunterkunft, ein Holzrahmenbau für die Löschgruppe am Baustellenlager Pecher Hauptstraße vorbereitet. Zudem soll die Wehr Sanitär- und Aufenthaltscontainer bekommen, die laut Pohl „Mitte September geliefert werden“, sodass die Löschgruppe Ende September umziehen könne. „Der Abbruch des alten Hauses an der Seibachstraße soll nach diesem Zeitplan Anfang Oktober erfolgen“, so Pohl. Er geht für das 1,8 Millionen teure Gebäude von einer Bauzeit von einem Jahr aus.

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