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Polizei sucht Zeugen: Abfallbehälter am Busbahnhof in Berkum aufgesprengt

Polizei sucht Zeugen : Abfallbehälter am Busbahnhof in Berkum aufgesprengt

In der Nacht auf Dienstag wurden am zentralen Busbahnhof in Wachtberg-Berkum an drei Haltestellen in den jeweiligen Abfallbehältern offensichtlich Feuerwerkskörper gezündet. Dadurch fiel der Inhalt auf die Straße. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Einmal mehr zum Ziel von Vandalismusakten ist in der Nacht von Montag auf Dienstag der zentrale Busbahnhof der Gemeinde am Berkumer Einkaufszentrum (EKZ) geworden: An drei Haltestellen wurden in den jeweiligen Abfallbehältern offensichtlich Feuerwerkskörper gezündet, sodass die Behälter aufgesprengt wurden und der ganze Müll auf die Straße fiel. Auch soll laut eines Facebook-Posts die Tür einer eigenen Toilette für die Busfahrer offen gestanden haben. Nach Aussage von Markus von Wirtz vom Wachtberger Ordnungsamt ist diese Tür jedoch unbeschädigt und verschlossen.

Passanten beschwerten sich am Vormittag über den Zustand an den Haltestellen. „Das passiert jedes Jahr“, wusste ein Mann zu berichten, der gerade des Weges kam: „Es ist eine echte Sauerei.“ Er verdächtigte Jugendliche, die sich einen Spaß daraus machen würden, Böller in die Abfallbehälter zu werfen. Von Wirtz, der außerdem stellvertretender Leiter der Wachtberger Feuerwehr ist, bestätigte, dass seine Wehrleute in den vergangenen Jahren regelmäßig an Silvester zu Einsätzen wegen brennender Abfallbehälter am Busbahnhof beziehungsweise auf dem Gelände eines angrenzenden Discounters gerufen worden sind. Der neuerliche Vorfall am Busbahnhof war ihm zunächst nicht bekannt, mittlerweile teilte er aber mit, dass der Schaden dokumentiert ist. Derzeit beseitige der Bauhof den Müll.

Auch nicht der Leitstelle der Bonner Polizei, allerdings bittet dort ein leitenden Beamter Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0228/150 zu melden. Wie der General-Anzeiger erfuhr, besteht bereits seit geraumer Zeit ein Problem mit Jugendlichen, die sich regelmäßig nahe des Busbahnhofs hinter einem Discounter treffen und dort für Ärger sorgen, etwa weil sie störend laut Musik hören.