Musical der Buschhovener Grundschüler: Sonne, Mond und Sterne

Musical der Buschhovener Grundschüler : Sonne, Mond und Sterne

Viertklässler der Grundschule am Burgweiher führen das Musical „Leben im All“ von Gerhard Meyer auf. Kleine Sternschnuppen, Planeten und ein schwarzes Loch bevölkerten die Bühne.

Im Himmel ist die Hölle los: Den kleinen Sternschnuppen ist eigentlich immer alles schnuppe, aber selbst sie kriegen es mit der Angst zu tun, wenn das Schwarze Loch wieder auf die Jagd geht. Komet XXL reist so schnell durch die Galaxie, dass es den anderen Planeten gar nicht auffällt. Und Mars versucht die schöne Venus zu beeindrucken, aber vor lauter Aufregung bekommt er glatt einen Vulkanausbruch, wenn er sie sieht.

Die Viertklässler der Gemeinschaftsgrundschule am Burgweiher aus Buschhoven nahmen ihre Gäste mit dem Musical „Leben im All“ von Gerhard Meyer am Donnerstag mit auf eine Zeitreise – Millionen von Lichtjahre zurück in den Weltraum.

Die Bühne in der Turnhalle war geschmückt mit Sternbildern auf blauem Hintergrund und Planeten aus Luftballons und Papier. Davor glänzten und funkelten die Schüler wie echte Sterne in Silber und Gold. Annika, die den Mars verkörperte, hatte sich gar die Haare rot gespritzt. Die Grundschüler nahmen jedoch eine kleine Abänderung des Musicals vor: Nach dem Auftritt der strahlenden Sonne, die mit dem Lied „Heiß, mir ist so heiß“ ihren sehnlichen Wunsch nach Zitroneneis äußerte, kam der kleine Stern mit einer Bitte zu ihr: „Kannst Du dein Lied nochmal für uns singen, da wir dich dieses Frühjahr so wenig gesehen haben und für die Opfer der vielen Überschwemmungen?“

Nach einer knappen Stunde belohnte das Publikum die kleinen Protagonisten mit tosendem Beifall und bat gleich zweimal um eine Zugabe. Ein verdienter Lohn für viel Arbeit: Seit Pfingsten hatten die Schüler ihre Texte geprobt, mit ihren Eltern die aufwendigen Kostüme gefertigt, im Unterricht am Bühnenbild gebastelt. Die Musiklehrerinnen Heike Zimbelmann und Angela Plücker sowie Abiturientin Viola Bitzenhofer, die sich ehrenamtlich engagierte, studierten mit den Schülern die Lieder ein. „Wir Klassenlehrer haben im Unterricht die Rollen eingeübt und an der Dekoration gebastelt“, berichtete Heidi Wolters. Sie und Elke Weyers begleiteten die Schüler in ihren vier Jahren an der Gemeinschaftsgrundschule. Das Musical als letztes gemeinsames Projekt lag den Lehrerinnen daher besonders am Herzen. Das wurde auch in den Ansprachen nach dem Musical deutlich, während denen Lehrer sowie Schüler und Eltern mit den Tränen kämpften.

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