1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Swisttal

Neuer Kindergarten in Heimerzheim zieht vorerst in Provisorium

Die Möbel ziehen später mit um : Neuer Kindergarten in Heimerzheim zieht in Provisorium

In Swisttal gibt es einen neuen Kindergarten. Die Kita Burgwichtel startet vorerst in einem Provisorium.

Noch sind die großen, hellen Räume recht leer. An den Garderoben hängen nur wenige Jacken, einige Möbelstücke sind nicht fertig ausgepackt. Aber in einem Raum der Kita Burgwichtel spielen schon die ersten Mädchen und Jungen. Seit Dezember läuft der Betrieb in dem Provisorium am Kammerfeld, nun waren Ratsmitglieder und Vertreter des Ortes zu einer Besichtigung mit Neujahrsempfang eingeladen.

Die Kita ist der sechste Kindergarten in Heimerzheim. Betreiber sind die Kinderzentren Kunterbunt, die schon in Odendorf die Kita Grashüpfer errichtet haben. Die Zusage für die Einrichtung in Heimerzheim gab es im Mai 2019. Doch gebraucht wurden die Plätze schon, bevor ein klassischer Kindergarten gebaut werden konnte. So entschieden sich die Kinderzentren für eine Übergangslösung in Mietmodulen. Am Kammerfeld finden drei Gruppen Räume, der spätere Kindergarten wird viergruppig. Noch laufen die Planungen für den endgültigen Standort, wie Kunterbunt-Projektleiterin Magdalena Heller erklärte. Sind die abgeschlossen, könne der Neubau innerhalb weniger Monate errichtet werden. Der Bedarf in Heimerzheim ist auf jeden Fall da. Bisher sind 18 Kinder bei den Burgwichteln, eine Warteliste gibt es bereits, laut Heller auch noch Plätze vor allem für Kinder ab drei Jahren. Schwieriger sei es, Personal zu finden.

Das bestätigte auch Elvira Killat von der Qualitätsleitung bei Kunterbunt. Die Burgwichtel haben aktuell vier Erzieherinnen. Leiterin Susann Müller hat schon einige Pläne. Angedacht seien eine Musical-AG, aber auch regelmäßige Besuche in Seniorenheimen.Vor allem aber sei Platz in einem großen Bewegungsraum, in Gruppen- und Nebenräumen und sogar in einem Zimmer für Krabbelkinder. Betreut werden schließlich einmal Kinder ab sechs Monaten.

Die Möbel aus der jetzigen Bleibe und die Spielgeräte in der Außen­anlage sind schon für später gedacht, sie ziehen mit um. Bis dahin sind sie auch gut untergebracht, wie Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner anmerkte. Es sei ein Provisorium, „wo man nicht spüren kann, dass es provisorisch ist“. rep