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Originalgetreue Nachbildung: "Lindenkreuz" erneuert

Originalgetreue Nachbildung : "Lindenkreuz" erneuert

Buschhovener Landwirt hat das Wegkreue "Lindenkreuz" auf eigene Kosten ersetzt. Der Vorgänger war marode.

Das "Lindenkreuz" ist wieder da: Das mehr als 100 Jahre alte Buschhovener Wegekreuz ist von Karl-Josef Brünagel ehrenamtlich erneuert worden. Als es plötzlich fort war, hatten sich viele Buschhovener gefragt, was wohl mit dem Kreuz geschehen ist.

Beim Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven (HVV) klingelten die Telefone Sturm. Des Rätsels Lösung: Das Holzkreuz war marode und ist auf Kosten des Buschhovener Landwirts erneuert worden. Der Buschhovener Schreiner Ralf Scheben fertigte in seiner eigenen Schreinerei in Alfter eine originalgetreue Nachbildung.

Das Lindenkreuz steht auf dem alten Fahrweg zwischen Dünstekoven und Buschhoven und erinnert an einen Fuhrmann, der vor gut 100 Jahren bei einem Unfall an dieser Stelle ums Leben kam. Bei der Bergung seines verunglückten Fuhrwerkes war der Mann überrollt worden.

Auch wenn das Kreuz zu seinem Gedenken unter einer großen Eiche steht, trägt es den Namen "Lindenkreuz". Für viele Wanderer - auch auf dem Jakobsweg - ist das Areal am Kreuz ein beliebter Rastplatz mit herrlicher Aussicht auf die Eifel. Auf der alten Plakette ist zu lesen: "Wanderer, wer du auch bist, bedenke, dass Christus einst dein Richter ist." Brünagel widmete das erneuerte Lindenkreuz dem HVV.

Weiteres zum Lindenkreuz auf http://hvv-buschhoven.de unter "Sehenswertes".