Seniorenhaus für Heimerzheim: Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen

Seniorenhaus für Heimerzheim : Im Frühjahr sollen die Bauarbeiten beginnen

Zwischen Kölner Straße und Gartenstraße, auf dem früher der Plus-Markt untergebracht war, errichtet die Lindhorst-Gruppe in Heimerzheim ein Seniorenhaus mit 80 Pflegeplätzen. Geplant ist die Eröffnung im Frühjahr 2018.

„Es ist alles auf die Schiene gesetzt, jetzt können wir uns positiv aus Heimerzheim verabschieden“, sagt Heinrich Doll. Der Projektentwickler des Offenbacher Unternehmens Forster & Co. meint das Gelände zwischen Kölner Straße und Gartenstraße, auf dem früher der Plus-Markt untergebracht war. Das Gebäude steht immer noch.

Nachdem Forster am 31. März dieses Jahres die Zusammenarbeit mit dem angedachten Betreiber Gut Köttenich GmbH aus Aldenhoven durch Kündigung des Vertrags beendet hatte, hat das Offenbacher Unternehmen das Gelände am 25. Mai an die in Winsen an der Aller ansässige Lindhorst-Gruppe verkauft. Die Anpassung an die Erfordernisse des neuen Eigentümers werde zurzeit mit der Heimaufsicht und der Bauaufsicht des Rhein-Sieg-Kreises abgestimmt.

Ann-Kathrin Behmann, Assistentin der Geschäftsleitung der Lindhorst-Gruppe, sagte dem GA am Mittwoch, noch in diesem Jahr werde man den Bauantrag einreichen.

Nachbarschaftsklage gegen Bauvorbescheid abgewiesen

Ihr Unternehmen hoffe, im Frühjahr 2017 mit dem Bau beginnen zu können. Ziel sei es, das dreigeschossige Haus mit 80 Pflegeplätzen und Restaurant im Frühjahr 2018 zu eröffnen. Laut Behmann sollen dort 70 bis 90 Arbeitsplätze entstehen.

Was auf dem Gelände zwischen Kirchstraße und Kölner Straße, auf dem 30 Appartements für Betreutes Wohnen entstehen sollten, passiert, ist noch nicht klar. Laut Doll hat das Verwaltungsgericht Köln jetzt die Nachbarschaftsklage gegen den Bauvorbescheid abgewiesen. Doll weiter: „Die Eigentümer haben das Grundstück kürzlich anderweitig verkauft, so dass dieses nicht mehr Teil der geplanten Seniorenresidenz ist.“ Dies bestätigte Markus Wolff, der Sohn des Eigentümer-Ehepaars, dem GA. Das Grundstück sei an ein Immobilien-Unternehmen in Euskirchen verkauft worden.

Doll sagt abschließend, mit der Entwicklung und dem Verkauf des ehemaligen Plus-Geländes sei der Auftrag der ehemaligen Eigentümer an Forster & Co. erfüllt. Doll dankt allen, die das Projekt unterstützt haben: „Wir konnten in einem schwierigen Umfeld die baurechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Konzepts schaffen.“

Mehr von GA BONN