Sanierung in Swisttal: Bürgerhaus Morenhoven hat eine neue Küche

Sanierung in Swisttal : Bürgerhaus Morenhoven hat eine neue Küche

Mit mehr als 150 ehrenamtlichen Arbeitsstunden und einer Förderung durch Sponsoren wurde die neue Küche im Bürgerkaus Morenhoven realisiert. Die alte Küche war 30 Jahre alt.

Buchstäblich bis auf die letzte Minute wurde Hand angelegt an die neue Küche im Bürgerhaus: Schränke und Schubladen wurden ausgewaschen, das gesamte Geschirr, Gläser, Besteck und Zubehör gespült, Fußboden und Fenster geputzt. Die Brötchen waren schon belegt, der Kaffee aufgebrüht, Sekt und Saft kaltgestellt. Und so konnten die 15 Helferinnen und Helfer mit Sponsoren und Unterstützern die Fertigstellung der Sanierung der Küche mit einem Frühstück feiern.

Nach 30 Jahren war die alte Küche vom regen Gebrauch ziemlich gezeichnet, so der Vorsitzende des Ortsausschusses, Norbert Sauren. Zudem entsprechen die seinerzeit sehr modernen Kochplatten, Backöfen und Dunstabzüge nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Und so konzipierte der Vorstand des Ortsausschusses mit Lars Dröge „Die Küchenmanager“ aus dem benachbarten Buschhoven eine neue Küche mit hochwertigen Küchenmöbeln.

Bedarfsgerechte Technik

Wichtig war dabei bedarfsgerechte Technik mit zwei Backöfen, zwei Geschirrspülmaschinen, Kühl-Gefrier-Kombination und eine Dunstabzugshaube, die die Abluft durch die Außenwand führt. Aber auch, anders als zuvor möglichst viel Arbeitsfläche zu erhalten. Deshalb wurde jetzt in die neue Küche bewusst kein Herd eingebaut. Stattdessen können mobile Kochfelder an die zahlreichen neuen Steckdosen angeschlossen werden. Ein neuer Decken- und Wandanstrich, neue LED-Unterschrankleuchten, eine neue LED-Deckenleuchte und ein neuer hochwertiger Vinylboden geben der neuen Küche den letzten Schliff.

Was allerdings nicht zu sehen ist, sind die nach dem Abriss der alten Küche notwendigen umfangreichen Installationsarbeiten, für deren Realisierung der Ortsausschuss-Vorsitzende insbesondere Benna Heek, Christian Klein, Manni Moll und Willy Zimmer dankte sowie Marc Mittelbach für die Kernbohrung für den Luftabzug. Ohne die in weit mehr als 150 Stunden ehrenamtlichen Arbeitsstunden in Eigenleistung, das Einverständnis von Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner und die finanzielle Förderung durch Sponsoren wäre das auf 12 000 Euro taxierte Projekt trotz 5000 Euro Eigenmittel des Ortsausschusses nicht zu stemmen gewesen, so Sauren.

So kam ein Zuschuss von 2000 Euro von innogy SE für das Sozialprojekt „Aktiv vor Ort“ ihres ehemaligen Mitarbeiters Willy Zimmer, und Lars Dröge verzichtete auf die Vergütung seiner Arbeit im Gegenwert von 1400 Euro. Weitere Beträge kamen aus den Sammlungen bei der Kirmes und beim Erntedankfest, von der Kleiderstube Buschhoven, von CDU-Ratsherr Jürgen Pump, von Ortsvorsteher Rainer Zavelberg, von Markus und Ralf Schneider von der Firma Maratec und von der Firma Nobilia durch einen Preisnachlass.

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