Religiöse Verehrung: Änderungen im Marienwallfahrtsort in Buschhoven

Religiöse Verehrung : Änderungen im Marienwallfahrtsort in Buschhoven

Buschhoven ist einer der ältesten Marienwallfahrtsorte in Deutschland. Einer Legende nach fand Ritter Wilhelm von Schilling im Jahr 1190 bei einem Jagdausflug durch den Wald bei Buschhoven eine Marienfigur.

Vom 23. bis zum 30. Juni ist Buschhoven Ziel von Pilgern und Wallfahrern. Gibt es in diesem Jahr Neuerungen im Ablauf?

Adelheid Willers: Ja, am Sonntag, 23. Juni, feiern wir erstmals abends um 18.30 Uhr eine Jugendmesse und am letzten Tag der Marienoktav, Sonntag, 30. Juni, ab 11 Uhr eine Familienmesse im Atrium des Pfarrheimes.

Was unterscheidet eine Familien- von einer „normalen“ Messe?

Willers: Bei der Familienmesse wird meist nur eine Schriftlesung vorgetragen. Die Sprache insgesamt ist kindgerecht, Lieder und Gebete werden oft von Bewegungen begleitet. Wir wollen damit besonders Kindergarten- und Schulkinder ansprechen. Für die Zeit nach dem Gottesdienst haben wir Spiele vorbereitet. Damit hoffen wir, auch Menschen anzusprechen, die keine enge Bindung zur Kirche mehr haben.

Sind Ihre Vorbereitungen schon abgeschlossen?

Was erwartet die Gläubigen am ersten Tag?

Die Jugendmesse ist eine Premiere. Warum bieten Sie eine Veranstaltung für junge Menschen an?

Die Rosa Mystica ist im Dorf sehr verwurzelt. Sind die Buschhovener gläubiger als anderswo?

Ist die Marienverehrung heute noch genauso populär wie in früheren Zeiten?

Was tun Sie gegen den Rückgang der Pilgerzahlen?

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