Organisatoren in den Startlöchern: Wieder drei Tage Weihnachtsmarkt in Rheinbach

Organisatoren in den Startlöchern : Wieder drei Tage Weihnachtsmarkt in Rheinbach

Bürgermeister Stefan Raetz und der Gewerbeverein stellen das Programm des Weihnachtsmarktes vor und warnen Trittbrettfahrer. Es wird ein Musikprogramm mit vielen Vereinen, Chören und Bands geben.

Auf Hochtouren laufen die Vorbereitungen für den Rheinbacher Weihnachtsmarkt am dritten Adventswochenende, 14. bis 16. Dezember, auf dem Prümer Wall. „Ein bewährt attraktiver Weihnachtsmarkt, da bleibt alles so wie immer“, stellte Bürgermeister Stefan Raetz fest. „Alles wie immer“ heißt allerdings nicht nur besonders heimelige Atmosphäre, festliche weihnachtliche Dekorationen und breiter Mix von Angeboten in den einheitlichen Markthütten im Schatten der mittelalterlichen Türme.

In diesem Fall bedeutet „alles wie immer“ vor allem ein Non-Stop-Musikprogramm, das Angie und Erich Marschall wieder für alle drei Tage auf die Beine gestellt haben. Denn eine Zeit lang war offen, ob sich das Ehepaar auch weiterhin maßgeblich beteiligen wird. „Der Gewerbeverein als Veranstalter hat Angie und Erich aber wieder kooptiert“, so der Gewerbevereinsvorsitzende Oliver Wolf.

Bürgermeister Raetz hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hervor, ohne das es nicht möglich wäre, den Rheinbacher Weihnachtsmarkt in dieser Form über drei Tage zu realisieren. „Der Rheinbacher Weihnachtsmarkt lebt von diesem Herzblut“, so Raetz. Der Gewerbevereinsvorsitzende Wolf freute sich, dass es wieder gelungen sei, mit der Beteiligung der Geschäfte und der Gastronomie den „Anschluss an die Innenstadt“ vom Prümer Wall aus über die Pützstraße zu schaffen.

Eröffnung am 14. Dezember

„Für den Einzelhandel macht es durchaus Sinn mitzumachen beim Weihnachtsmarkt, denn die Stadt ist dann voller Publikum“, so Wolf. Die Stände seien „schon gut gebucht“, aber für Kurzentschlossene könnten im Einzelfall noch Möglichkeiten geschaffen werden. Eine eindeutige Warnung sprach Bürgermeister Raetz an „Trittbrettfahrer“ aus, die den Weihnachtsmarkt nur für eigene Zwecke nutzen, aber nichts dazu beitragen. „Wir werden es nicht zulassen, dass sich beim Weihnachtsmarkt plötzlich Tore und Garagen öffnen und dort Dinge verkauft, Getränke, Reibekuchen oder ähnliches angeboten werden. Das macht den ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmarkt kaputt. Wir erwarten Solidarität“, stellte Raetz klar.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag, 14. Dezember, um 14 Uhr an der Bühne. An allen drei Tagen werden dort Rheinbacher Kindergärten, Schulen, Vereine, Einrichtungen und verschiedene Solo-Künstler und Bands ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. In festlich dekorierten Holzhütten werden die Aussteller ihre Angebote rund um Kunst, Kunsthandwerk und Kreatives anbieten. „Es sind wieder tolle Ideen dabei“, kündigte Erich Marschall an. Die Besucher können Handwerkern und Kunsthandwerkern auch wieder bei der Arbeit über die Schulter schauen.

An Marktplätzen laden Feuerstellen, Sitzgelegenheiten und Stehtische zum Genießen der Speisen und Getränke ein. Dazu zählen zum Beispiel Kibbelinge, Riesengarnelen, Backfisch und geräucherte Forellen, Zimtstangen in Quarkteig oder Wildspezialitäten ebenso wie vegane Schnitzel oder Spanferkel sowie Reibekuchen, Crepes und Waffeln. Geplant ist am 16. Dezember auch ein verkaufsoffener Sonntag zum Weihnachtsmarkt mit für den Autoverkehr gesperrter „Flaniermeile“ vom Dreeser Tor bis zum Voigtstor.

Kontakt zum Veranstalter:weihnachtsmarkt@gewerbeverein-rheinbach.de