Nach internem Zwist: Nikolaus hilft Rheinbacher CDU bei der Versöhnung

Nach internem Zwist : Nikolaus hilft Rheinbacher CDU bei der Versöhnung

Der heilige Nikolaus ist für die Rheinbacher CDU in der Innenstadt unterwegs und beschenkt Kinder mit Süßigkeiten - assistiert von der Parteispitze, die mit der Geste auch die internen Streitigkeiten beilegen will.

Dass die ausgerufene „Zeit der Harmonie“ in den Reihen der Rheinbacher Christdemokraten nach den Streitigkeiten in Fraktion und Partei nicht bloß ein Lippenbekenntnis ist, sondern ein fester Wille aller Beteiligten, zeigten Mitglieder des CDU-Stadtverbandes jetzt beim Besuch eines besonderen, harmoniestiftenden und dennoch nicht selten auch anlassbezogen mahnenden Mannes: des heiligen Nikolaus.

Die Stippvisite des heiligen Mannes mit rot-goldener Mitra auf dem Haupt und Bischofsstab in der Hand, dessen Stimme Ähnlichkeiten zu der von Timo Wilhelm-Buchstab aufwies, nahmen die Christdemokraten zum Anlass, die zwischenmenschlichen, nie inhaltlichen Animositäten der vergangenen Monate für beendet zu erklären. „Nach all den befremdlichen Meldungen über Unstimmigkeiten in der CDU ist das ein Signal erfreulicher neuer Stimmung, die mit neuem gemeinschaftlichen Handeln die Weichen auf Zukunft stellt“, erklärte Karl Krakow, Pressesprecher des CDU-Stadtverbands Rheinbach.

So assistierten CDU-Fraktionsvorsitzende Silke Josten-Schneider, Stadtverbandschef Markus Pütz und Bürgermeister Stefan Raetz gemeinsam dem Nikolaus und sorgten entlang der Weiherstraße und der Hauptstraße für viele leuchtende Kinderaugen, indem sie Schokoladennikoläuse an die jüngsten Rheinbacher verteilten. Dass die Frauenunion ihrerseits mehr als hundert Weihnachtssterne als floralen Adventsgruß ausgab und die Beschenkten außerdem bei Glühwein und Kinderpunsch am CDU-Stand ins Gespräch kamen, nahm nicht nur der heilige Mann aus Myra mit Wohlwollen zur Kenntnis.

„Ein harmonisches Miteinander“, stellte Krakow fest. Und: „Im nächsten Jahr machen wir diese Aktion schon zum dritten Mal. Das bedeutet im Rheinland, dass es eine feste Tradition ist.“

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