Kommentar zur Zukunft des bio innovation park: Nicht bloß graue Theorie

Kommentar zur Zukunft des bio innovation park : Nicht bloß graue Theorie

Nach drei Jahren läuft die finanzielle Projektförderung aus, allerdings sollen die Ideen des „bio innovation parks“ auch weiterhin reiche Früchte in der Region tragen.

Von der grauen Theorie, die sich allenfalls auf seitenreichen Seminararbeiten samt Fußnoten adäquat beschreiben lassen, sind die Ideen, die im „bio innovation park“ Rheinland entstehen und binnen kürzester Zeit zur Marktreife gelangen, weit entfernt.

Innerhalb von drei Jahren haben die Forscher der Uni Bonn, die vor allem am Campus Klein-Altendorf ihre Projekte forcieren, ein Gewerbegebiet zwischen Meckenheim und Rheinbach geschaffen, welches als bundesweites Klimaschutzvorbild gilt.

Der zwischenzeitlich gegründete Verein zum „bio innovation park“, in dem Unternehmer, Forscher und Kommunalvertreter über klimafreundliche Projekte im Linksrheinischen sprechen, ist ein Garant dafür, dass die gefundenen Ideen nicht bloße Theorie bleiben, sondern solch beeindruckende Früchte tragen wie die deutschlandweit im Einsatz befindlichen Versandkartons aus Graspapier oder die Meckenheimer Apfelminze – ein regionales Bioprodukt, entwickelt für das renommierte Unternehmen Tee Gschwendner aus Meckenheim.

Nach drei Jahren der finanziellen Förderung durch das Bundesumweltministerium – als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative – stehen die entwickelten Projekte des „bio innovation parks“ selbst auf eigenen Beinen oder stehen kurz vor der Marktreife. Das Ende der Bezuschussung des Bundes wird nicht das Ende der grünen Ideenschmiede bedeuten – im Gegenteil. Die Forscherteams am Campus Klein-Altendorf haben noch viele weitere Geistesblitze zu bieten.

Nicht erst seit der Bonner Weltklimakonferenz wissen wir, dass Klimaschutz nicht bloß Theorie bleiben darf, sondern alltägliche Realität sein muss.

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