Bauarbeiten an der Autobahn: Lärmschutz an der A 61 bei Wormersdorf bis zum Jahresende fertig

Bauarbeiten an der Autobahn : Lärmschutz an der A 61 bei Wormersdorf bis zum Jahresende fertig

Bauarbeiten bei Wormersdorf sollen Ende des Jahres abgeschlossen sind. Bürgerinformation am Montag. Anwohner haben 40 Jahre auf den Lärmschutz gewartet.

Auf diese Baustelle haben die Menschen in Wormersdorf wahrlich mehr als 40 Jahre gewartet: An der A 61 zwischen den Autobahnkreuzen Meckenheim und Bliesheim haben in Fahrtrichtung Süden in Höhe des Rheinbacher Ortsteils Wormersdorf die Arbeiten zum Bau von Lärmschutzwänden begonnen.

Exakt 557 Meter werden die bis zu 3,50 Meter hohen Schutzpalisaden bemessen sein. Seit den 1970er Jahren setzen sich die Wormersdorfer für die akustische Entlastung an der viel befahrenen Nord-Süd-Verbindung ein. Der Verkehr an der A 61 Richtung Koblenz wird während der Bauarbeiten zweispurig an der Baustelle entlang geführt. Die Planer der Regionalniederlassung Ville-Eifel von Straßen NRW rechnen damit, dass die Bauarbeiten bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sind.

Bürgerinformation soll Fragen der Anwohner klären

Über den Bau der Lärmschutzwand informieren die Stadt Rheinbach und der Landesbetrieb Straßen NRW am Montag, 16. Juli, ab 18 Uhr alle interessierten Bürger in der Schützenhalle, Schützenplatz in Wormersdorf. Hintergrund: Im Jahr 1973 war der entsprechende Autobahnabschnitt in Betrieb genommen worden. Nur wenige Jahre später begannen private Initiativen, politische Akteure jedweder Couleur sowie die Stadtverwaltung Rheinbach damit, sich für eine Verbesserung der Lärmsituation für die Wormersdorfer Bevölkerung einzusetzen.

Aus dem Jahr 1978 datieren die ersten amtlichen Pläne für die Lärmschutzwände – exakt 40 Jahre später sind nun die Bagger angerollt und vollführen dieses Werk. Im vergangenen Jahr waren – ebenfalls nach jahrzehntelanger Wartezeit – an der A 61 in Höhe von Miel Lärmschutzwände gebaut worden.

Wie die Stadt Rheinbach erklärt, soll die Bürgerinformationsveranstaltung auch dazu genutzt werden, dass die Teilnehmer individuelle Fragen zur Baumaßnahme mit der Projektleitung klären können.

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