Trauergottesdienst für Ortsvorsteher Günter Zavelberg: "Ein überzeugter Wormersdorfer"

Trauergottesdienst für Ortsvorsteher Günter Zavelberg : "Ein überzeugter Wormersdorfer"

Unter großer Anteilnahme aus Wormersdorf und Rheinbach, von Familie, Freunden und politischen Weggefährten hat Pfarrer Reinhold Malcherek gestern den Trauergottesdienst für Günter Zavelberg zelebriert.

Der Wormersdorfer Ortsvorsteher und Ehrenvorsitzende der Rheinbacher CDU-Fraktion war vergangene Woche unerwartet im Alter von 77 Jahren gestorben.

Rheinbachs Bürgermeister Stefan Raetz hielt die Trauerrede. Er sagte: "Sein plötzlicher, unerwarteter und viel zu früher Tod reißt eine Lücke in unser aller Leben. Wir trauern um einen guten Familienvater, einen überaus engagierten Mitbürger und überzeugten Wormersdorfer, aber auch Rheinbacher. Wir trauern um einen tiefgläubigen Menschen, dem das Gebet und die Zuversicht viel Kraft gegeben hat."

Zavelberg sei ein überaus engagierter und stets hilfsbereiter Mensch gewesen. Und weiter: "Wir können, wir wollen es nicht begreifen. Günter Zavelberg war doch immer da, wenn wir ihn brauchten. Wenn was zu regeln war, lautete die Devise: Fragen wir doch den Jünter."

Günter Zavelberg war Mitglied fast aller Wormersdorfer Vereine. Er übernahm Verantwortung und packte mit an. Manchmal hatte er die Lösung schon parat, wo so mancher das Problem noch gar nicht erkannt hatte.

Vieles, was heute in Wormersdorf, aber auch in ganz Rheinbach selbstverständlich sei, so Raetz, gehe auf ihn zurück. Wie oft habe er sich Gedanken um seine Kirche, seinen Friedhof, seine Grundschule, seine Kindergärten, seinen Sportplatz, seine Sporthalle, seinen Schützenplatz, seine Kirmes, seine Feuerwehr und seine Tomburg gemacht? Günter Zavelberg habe sich immer ehrenamtlich für das Gemeinwohl eingesetzt.

Er war 26 Jahre Wormersdorfer Ortsvorsteher. Dieses Amt hat er geliebt, aber auch gelebt. Raetz: "Täglich war er im Ort mit Mercedes und Zigarre unterwegs. Immer mit dem festen Willen, Dinge zu verbessern." Auch ohne Internet und Handy sei er immer bestens vernetzt gewesen.

1997 bekam er für seine Verdienste den Ehrenring der Stadt Rheinbach und im Jahr darauf das Bundesverdienstkreuz verliehen. Raetz zum Schluss: "Ich verneige mich in Dankbarkeit und Anerkennung vor Günter Zavelberg, einem Freund Wormersdorfs und Rheinbachs, den ich vermissen, den wir vermissen werden.