3189 Teilnehmer die 164 Wanderungen: Eifel- und Heimatverein Rheinbach hatte ein erfolgreiches Jahr

3189 Teilnehmer die 164 Wanderungen : Eifel- und Heimatverein Rheinbach hatte ein erfolgreiches Jahr

Beim Eifel- und Heimatverein Rheinbach stehen weit mehr als nur Wanderungen und Führungen auf dem Programm. Vor allem für Kinder und Jugendliche lassen sich die Aktiven so einiges einfallen. Und sind damit erfolgreich.

Wandern und Radfahren halten fit, körperlich und geistig, in jedem Alter, vor allem in geselliger Runde. Das beste Beispiel dafür liefern die Aktiven des Eifel- und Heimatvereins Rheinbach. „Die Vielfalt unserer Angebote bewegt sich seit Jahren auf hohem Niveau. Wandern heißt, Neues zu entdecken, Kultur und Natur zu erleben und zu erfassen. Das gilt für alle Aktivitäten“, sagte der langjährige Vereinsvorsitzende Heinz Kessel bei der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus.

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 3189 Teilnehmer die 164 Wanderungen des Vereins genutzt, berichtete Wanderwart Rolf Bähr. Zum festen Repertoire gehören Wanderungen an Sonn- und Feiertagen, Dienstagen und Donnerstagen sowie Mehrtageswanderungen, darunter auch auf der Insel Madeira und in der Bretagne. Die Ziele der Sonn- und Feiertagswanderungen lagen zum Beispiel in der Voreifel, im rechtsrheinischen Wandergebiet oder im Moseltal. Bei den Radwanderungen nahmen insgesamt 164 Teilnehmer die 25 Einzelangebote wahr.

Seit vielen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt der Ortsgruppe auf der Jugend- und Familienarbeit. „Modernes Wandern Geochcaching“ klinge nach Abenteuer, nach Entdecken und Schatzsuche, und sei deshalb attraktiv für die Jugend, so Kessel. An den 37 Einzelveranstaltungen, die das 15-köpfige Betreuerteam im Jugend- und Familienbereich im vergangenen Jahr angeboten hatte, nahmen insgesamt 1058 Personen teil, davon 645 Kinder. Zu den attraktiven Angeboten zählten unter anderem ein Besuch des Radioteleskops in Effelsberg unter dem Motto „Hören Aliens Radio?“, eine Biberexkursion ins Biberrevier Hürtgenwald und „Fiction in the forest“, wobei an Stationen im Wald Bücher in Szene gesetzt werden und der Wald so zur Freilichtbühne wird.

Mehr als 600 Personen bei Burg- und Stadtführungen

Heimat- und Kulturwart Dietmar Pertz berichtete, dass erfreulicherweise sechs Interessierte als weitere Burg- und Stadtführer gewonnen werden konnten, die in diesem Jahr eingearbeitet werden sollen. 2017 waren 21 Burg- und Stadtführungen gegen Gebühr sowie 32 kostenfrei durchgeführt worden, an denen insgesamt mehr als 600 Personen teilnahmen. Hinzu kommen mehrere Führungen mit dem historischen Nachtwächter. Über diese regelmäßigen Angebote hinaus seien für 2018 interessante Themenführungen geplant wie ein Gang über den Rheinbacher Friedhof, eine Führung zum Thema „Unbequeme Denkmäler“ und im Jahr des Doppeljubiläums von Glasfachschule und Glasmuseum eine Führung „Glas und Sudetendeutsche“.

Geehrt wurden langjährige Mitglieder: für 25 Jahre Klaus Düllmann, Brigitte Ezelius-Hentzschel und Ulrich Hentzschel, für 40 Jahre Walter Bellersheim, Traudel Boehnert, Hans Boehnert, Adelheid Breuer, Josef Breuer, Elfriede Engelke und Elisabeth Kolvenbach sowie für 50 Jahre Rosmarie und Gregor Kreuser. Die Spitze der Vielwanderer führen Angelika Gottwald mit 724 Kilometern, Ulrich Tamoschat mit 716 Kilometern und Claudia Kleinfeld mit 715 Kilometern an. Letztgenannte wurde auch zur neuen Wanderwartin gewählt in der Nachfolge von Rolf Bähr.