Freibäder in Bornheim und Rheinbach: Durchwachsene Saison

Freibäder in Bornheim und Rheinbach : Durchwachsene Saison

Eher mittelmäßig, so wie eben auch bislang das Sommerwetter, fällt die bisherige Bilanz der Freibadsaison in Bornheim und Rheinbach aus. Das Meckenheimer Hallenbad vermeldet derweil für Juni ein Plus an Gästen.

Nicht zufrieden mit der Bilanz des bisherigen Sommers ist man im Bornheimer Hallenfreizeitbad. „Mit Ausnahme der kurzen Phase mit hochsommerlichem Wetter in der Zeit vom 17. bis 20. Juli läuft die Freibadsaison im Hallenfreizeitbad unbefriedigend“, sagt Ulrich Rehbann, Vorstand des Stadtbetriebs Bornheim, dem Betreiber des Bades. Das sei laut Rehbann erstaunlich, da das Bad ja ein kombiniertes Hallen- und Freibad sei, man also bei schlechtem Wetter problemlos nach drinnen wechseln könne. Ausgewertete monatliche Besucherzahlen hat der Stadtbetrieb bislang bis Mai vorliegen. In dem Monat verzeichnete das Bad genau 15 748 Besucher, was einem Minus von 3,6 Prozent im Vergleich zum Mai 2015 entspricht.

"Eigentlich sehr zufrieden“ ist dagegen Monte-Mare-Betriebsleiter Peer Schwetzler: „Wir sind ja auch nicht so sehr abhängig vom Wetter.“ Immerhin habe das Rheinbacher Freizeitbad einen großen Hallenbadbereich – und der locke eben gerade bei weniger gutem Wetter Besucher an: "Monte-Mare-Wetter ist, wenn's regnet“, meint Schwetzler.

Viele Frühschwimmer zögen aber auch trotz Regenwetters morgens im Freibad ihre Bahnen. 11 000 Gäste sind laut dem Betriebsleiter bisher seit dem Saisonstart am 1. Juni ins Freibad gekommen. So viele waren es in der Vergangenheit aber auch schon mal in nur einem Monat – zum Beispiel im sonnenreichen Juli 2013. Im eher durchwachsenen Sommer 2014 dagegen kamen in der ganzen Saison von Mai bis August insgesamt nur 11 500 Schwimmer. 44 000 Besucher waren es laut Schwetzler im Freizeitbad insgesamt.

Von dem durchwachsenen Sommerwetter scheint auch das Meckenheimer Hallenfreizeitbad zu profitieren: Im Juni kamen zehn Prozent mehr Gäste als im Vorjahr, sagt Stadtsprecherin Marion Lübbehüsen. Das könne ein Indiz dafür sein, dass es die Leute ob des nicht so guten Wetters eher ins Hallen- statt ins Freibad ziehe.