1. Region
  2. Voreifel & Vorgebirge
  3. Rheinbach

So gesehen: Das Bonbon ist "très bon"

So gesehen : Das Bonbon ist "très bon"

Rheinbach hat eine neue Spezialität: eine ganz eigene Bonbonkreation. Denn immerhin haben auch die Aachener ihre Printen, die Dresdener ihre Stollen und die Bonner ihre Gummibärchen.

Die Aachener haben ihre Printen, die Dresdener den Stollen und die Bonner die Gummibärchen. Aber Moment, so ganz stimmt das mit der Süßwarenspezialität aus der Bundesstadt seit dem jüngsten Umzug der Produktion in die Grafschaft nicht mehr – von der Endung des rund um den Globus bekannten Markennamens abgesehen. Ganz unabhängig von solchen Verwerfungen auf dem Weltmarkt hatte Daniel Gunnar Seiler, Geschäftsführer des Rheinbacher Süßwarenherstellers Tony's World of Gummy Bears, die Idee, nun auch einen besonderen süßen Gruß aus Rheinbach zu produzieren.

Wer eines der kleinen Bonbontütchen aufreißt, die Seiler jetzt im Büro von Bürgermeister Stefan Raetz vorstellte, erkennt sogleich, dass die Bonbons allesamt in den unterschiedlichen Stadtfarben Rheinbachs gehalten sich. Gut erkennbar prangt selbstredend das Stadtwappen auf jedem Tütchen.

Während der ungewöhnlichen Verkostungsnascherei in seinem Dienstzimmer konnte sich Raetz vom Geschmack der veganen und zudem nicht etwa in China, sondern in einer Eifler Werkstatt für Menschen mit Behinderung hergestellten Bonbonvariante überzeugen. Nur: Die Verbindung zur Glasstadt – etwa als Zutat oder als filigrane Verpackung – wollte der Süßwarenproduzent dem Vernehmen nach mit Blick auf die Verletzungsgefahr nicht herstellen.

Neben Raetz war es auch eine Gruppe von französischen Austauschschülern, die die neue Rheinbacher Spezialität probieren durften. Wie die Reaktion der Franzosen auf diese Bonbonkreation à la Rheinbach ausfiel, ist nicht schwer zu erraten: „Très bon“, lautete die einhellige Meinung der jungen Bonbontester.