Konzerte im November: Das bietet das Projekt „BiR - Beethoven in Rheinbach“

Konzerte im November : Das bietet das Projekt „BiR - Beethoven in Rheinbach“

In diesem und in den folgenden Jahren wollen die Akteure des Projekts "BiR - Beethoven in Rheinbach" Musikprogramme sowie andere Formen der Kunst anbieten. Konzerte gibt es Anfang November.

Ludwig van Beethoven inspiriert auch jenseits des Beethoven-Festes und über seine Geburtsstadt Bonn hinaus zu besonderen Veranstaltungen. Und das nicht nur einmalig, sondern nachhaltig. In diesem und in den folgenden Jahren wollen die Akteure des Projekts "BiR - Beethoven in Rheinbach" Musikprogramme sowie andere Formen der Kunst anbieten.

"Es geht über Beethoven hinaus. In Rheinbach ist dafür viel Potenzial", sagte der Erste Beigeordneter Raffael Knauber bei der Vorstellung des Programms des Musikfestes am Freitag und Sonntag, 8. und 10. November. "Nach dem schon fulminanten Auftakt mit dem Gastspiel der Deutschen Streicherphilharmonie im September, freuen wir uns jetzt auf einen weiteren Höhepunkt." Das Musikfest markiere in Rheinbach auch den Auftakt des Beethovenjahres 2020. Knauber ist stolz, dass solch "hochrangige kulturelle Veranstaltungen auch in einer Mittelstadt wie Rheinbach positioniert werden".

Für Professor Christian Brunnert, mitverantwortlicher Initiator des Musikfestes und früher langjähriger Solocellist des Beethoven Orchesters, sieht in dem Projekt mit dem Beethoven-Orchester eine besondere Chance für Rheinbach und die Region. "In meinen 38 Jahren im Orchester waren wir nicht einmal in Meckenheim oder Rheinbach. Inzwischen hat sich vieles geändert."

Für das Orchester sei es die Neugier auf die Menschen in der Region jenseits des angestammten Bonner Konzertsaals und mit ihnen in Kontakt zu kommen an verschiedenen Orten wie dem Petersberg, der Insel Grafenwerth und als nächstes in Rheinbach, wie Orchestermitglied Tilmann Böttcher sagte. Dabei nehme man besonders die Jugend in den Fokus mit Besuchen in Schulen und Einladungen an Kinder zu den Proben und Konzerten. "Die Jugendlichen sind nicht nur das Publikum von morgen, sondern das Publikum von heute", sagte Böttcher. Die öffentliche Generalprobe ermögliche einen "Blick in die Werkstatt und hinter die Kulissen", ohne den "Zauber des Konzerts zu nehmen".

Ganz im Zeichen der Jugend steht folglich der Freitag, 8. November. Vorwiegend Kinder und Jugendliche sind - gerne in Begleitung von Erwachsenen - eingeladen, von 15.30 bis 18.30 Uhr bei freiem Eintritt an der Generalprobe im Stadttheater an der Königsberger Straße 29 teilzunehmen. Den Sonntag, 10. November, eröffnet um 11 Uhr das Bonner Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Andreas Winnen mit Ludwig van Beethovens 5. Symphonie, der "Schicksals-Sinfonie", sowie einem Stück aus "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach (Eintritt frei). Nach einem Auftritt des Chors des Städtischen Gymnasiums (13 Uhr) folgen um 14 Uhr unter dem Titel "Beyond Beethoven" ein Überraschungskonzert der Tomburg Winds der Musikschule Voreifel unter der Leitung von Adi Becker sowie die Vorstellung eines Blas- und eines Streichinstruments.

Zwischen 15.30 und 16 Uhr schließt sich eine Talkrunde an. Rede und Antwort stehen werden die junge Violinistin Judith Stapf, die in Rheinbach aufgewachsen ist, der neuen Leiter der Musikschule Voreifel Peter Protschka, Brunnert, Knauber und der Bonner Generalmusikdirektor Dirk Kaftan. Letzterer dirigiert dann ab 17 Uhr als Höhepunkt das Beethoven Orchester. Aufgeführt werden Beethovens Violinkonzert mit Judith Stapf als Solistin und die 8. Symphonie als Schlusspunkt. Begleitend zum Musikfest wird die Glasfachschule im Foyer des Stadttheaters gläserne Beethoven-Statuen präsentieren, und die Schüler des Städtischen Gymnasiums sorgen für Speisen und Getränke.

Kartenreservierungen für die kostenfreien Konzerte am Sonntag ab 11 und 14 Uhr sind unter 02226/917502 oder per Mail an rene-schmitz@stadt-rheinbach.de möglich. Das Konzert des Beethoven Orchesters um 17 Uhr ist ausverkauft.

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