Busse und Bahnen in Meckenheim: "Meckenheimer können alle Züge wie zuvor erreichen"

Busse und Bahnen in Meckenheim : "Meckenheimer können alle Züge wie zuvor erreichen"

Busfahrpläne an die RB 23 angepasst: Politiker danken Manager der Regionalverkehr Köln GmbH für deren schnelles Reagieren

Nachdem die Fahrplanänderungen der Voreifelbahn RB 23 bedingt durch längere Türöffnungszeiten der neuen Züge bekannt geworden waren, hat die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) reagiert und ihrerseits die Busfahrpläne angepasst, um möglichst die optimale Umsteigezeit von vier bis fünf Minuten zu gewährleisten.

"Die kommunale Familie muss sich gegenseitig helfen": Unter diesem Motto sei die RVK sofort in die Bresche gesprungen, lobte der Technische Beigeordnete Heinz-Peter Witt im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt das Unternehmen.

RVK-Gebietsmanager Gregor Mauel erläuterte die Details für die Meckenheimer Bürger. "Die Meckenheimer können alle Züge so erreichen wie zuvor, müssen sich nur an die neuen Abfahrtzeiten gewöhnen", sagte Mauel.

Leider sei der frühere "saubere 15-Minuten-Takt" der wichtigen Line 843, die vom Le-Mée-Platz zum Haltepunkt Industriepark fährt, jetzt nicht mehr möglich. Die Abstände lägen nun zwischen 13 und 17 Minuten. An der Anschlussqualität habe sich nichts geändert.

Die Linie 855 habe auch bislang keinen Anschluss an die Bahn in Meckenheim, sondern sei in Bad Godesberg mit den Zügen Richtung Bonn verknüpft.

Den Bahnanschluss am Bahnhof Meckenheim übernehme die Linie 858. Keine Auswirkungen habe die Fahrplananpassung auf die Linie 800 und die Schulbuslinien, die auch von Bürgern genutzt werden. Unabhängig von den aktuellen Fahrplanänderungen sei die RVK im Gespräch mit der Verwaltung, um bald ein Konzept vorstellen zu können, mit dem das Angebot in Meckenheim noch verbessert werden könne, sagte Mauel.

Konkret gehe es darum, die Bereiche Heerstraße und Merler Straße zukünftig besser zu erschließen. Als Schildbürgerei bezeichnete es Christian Dickmann (CDU), dass die neuen Züge der Voreifelbahn mehr Probleme mit sich bringen als die alten.

Die RVK bat er, die Kunden intensiv über die neuen Fahrpläne zu informieren, was Mauel zusagte. Barbara Heymann (SPD) stellte die Frage in den Raum, was bei der Anschaffung der Züge wohl noch nicht alles beachtet worden sei.

Die Situation greife intensiv in die Lebensumstände der Bürger ein, kritisierte Reinhard Diefenbach (BfM) die Bahn. Alle Fraktionen dankten dem RVK-Gebietsmanager für das schnelle Reagieren.

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