Für die Sinne: Drei Tage Genuss beim Altstadtfest in Meckenheim

Für die Sinne : Drei Tage Genuss beim Altstadtfest in Meckenheim

Das Meckenheimer Altstadtfest zieht mit seiner ganz besonderen Mischung die Besucher in Scharen an. Für Fotos stand sogar die berühmteste Fledermaus der Welt zur Verfügung.

Kleinkinder, Familien, Singles und Senioren feierten drei Tage lang in Meckenheim zusammen mit dem Unternehmernetzwerk Meckenheimer Verbund das Altstadtfest mit Musik, buntem Programm, Informationen und jeder Menge Aktionen. Ein reichhaltiges Programm, Livemusik und vielfältige Aktionen sorgten für die Unterhaltung aller Altersklassen – und die Besucher strömten in Scharen.

Bürgermeister Bert Spilles begrüßte zum Start des Festreigens am Freitagabend zusammen mit dem ersten Vorsitzenden des Meckenheimer Verbunds, Willi Wittges-Stoelben, die Besucher des Festes, ehe „Her Majesty“ die Gäste mit Beatlesklängen gelungen in Feierlaune versetzte. In diese Stimmung hinein spielte sich anschließend die Elvis-Tribute-Band „The King Alive“ in die Herzen der Zuhörer auf dem Meckenheimer Marktplatz.

Kultwirt Otto Stangl begeisterte am Samstag die Kinder für die Kunst des Kochens, ehe das künftige Kinderprinzenpaar Meckenheims die Bühne betrat. Mit dem Motto „Endlich zu zweit in der Meckemer Jeckenzeit“ sprachen Julian I. (Stangl) und Lena I. (Wrobel) vielen Besuchern aus der Narrenseele. Nachdem zuletzt in der Session 2010/2011 mit Timo und Racine ein Kinderprinzenpaar in der jecken Zeit regiert hatte, hatten in den Folgejahren Katharina I., Catharina II., Hanna I., Lilien I., Nicole I., Sina I. und Katharina III. sozusagen prinzenlos das Zepter geführt.

Lena I. und Julian I. sind das künftige Kinderprinzenpaar

Lena und Julian gehen beide in Meckenheim am Konrad-Adenauer-Gymnasium zur Schule und sind in ihren Herzen schon lange Karnevalisten. „Schon als sie vier Jahre alt war, wollte sie Kinderprinzessin werden und allen zeigen, wie viel Spaß man im Karneval haben kann“, sagte der designierte Kinderprinz, als er seine Prinzessin vorstellte. Noch länger ist sie als Tanzmariechen bei der Prinzengarde tätig. Als Kadett, Jugendfeuerwehrmann und Trompeter bei den Tomburg Winds ist der künftige Kinderregent selbst ebenfalls fest in der Region verwurzelt – und dies auf sehr vielfältige Weise.

In einer bunten Reihe entlang der prachtvoll dekorierten Hauptstraße entdeckten die Flanierenden Händler, ortsansässige Apfelbauern, Vereine und politische Parteien mit Angeboten, Aktionen, Informationen und mancher kulinarischen Überraschung. Während es am oberen Teil der Straße exquisite Süßigkeiten und knackig frisches Obst gab, tauchte die elf Jahre alte Marie mit ihrer Mutter am Stand neben der Kirche in die Genüsse Afrikas ein. „Huhn mit Erdnussbutter habe ich noch nie probiert, aber das ist gut“, meinte die Schülerin, während sie im Flyer der Gemeindepartnerschaft Sankt Paul/Kumasi, der den Stand betrieb, blätterte. Sie fand es gut, dass sie mit ihrem Essen die Schule für Kinder in Afrika unterstützen könne, sagte sie. Ob sie ihre Mutter am Abend zur Tribute-Band von Robbie Williams begleiten wolle, wollten sie nicht ausschließen.

Ein Stück weiter gab es dann beispielsweise Vogelhäuschen, selbstgenähte Kleidung und Kissen, handgestrickte Wollsocken oder Kindermoden zu entdecken. Beim örtlichen Lions Club standen zwei Besucher selbstvergessen mit einem aufgeschlagenen Buch in der Hand und wollten sich vom anregenden Lesegenuss in der angenehmen Septembersonne gar nicht losreißen. Gegen Mittag gab das Forum Senioren Meckenheim gegenüber dem Marktplatz die Gewinner des letzten Quiz bekannt: Andrea Olzem, Christine Stahl und Luise Bongers durften sich über Einkaufsgutscheine freuen. Zugleich präsentierte sich das Forum Senioren mit seniorengerechten Freizeitangeboten, Beratung zu Vorsorge, Sicherheit und Wohnen im Alter, vielfältigen Zusatzinformationen und einer neu entwickelten Notfallkarte ein abgerundetes Programm.

Batman in Meckenheim geht für ein Foto in die Knie

Sehr zur Freude der Kleinen trafen die Mädchen und Jungen zwischen den Ständen des Altstadtfestes den lebensgroßen Batman, der gerne für das eine oder andere Selfie in die Hocke ging. Selbst die, die nichts Bestimmtes suchten, genossen das gelungene Flair zwischen Luftballons, Glücksrädern und den Klängen der Straßenmusiker.

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