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Inklusive Freizeitgruppe in Merl: Beim Boule behindert nichts

Inklusive Freizeitgruppe in Merl : Beim Boule behindert nichts

Einen Schnupperkursus im Boule-Spielen haben am Freitag behinderte und nichtbehinderte Teilnehmer der inklusiven Freizeitgruppe junger Erwachsener der Evangelischen Kirchengemeinde Meckenheim beim "1. Boule-Pétanque-Club Meckenheim" absolviert.

Zwölf Clubmitglieder halfen dabei, die erste Boule-Kugel zu werfen. Zur Begrüßung und Unterstützung der Gäste war auch Clubpräsident Horst Saalwächter angetreten.

Sportwart Wolfgang Megow erläuterte den Neulingen, worauf es ankommt - nämlich die etwa 700 Gramm schweren Stahlkugeln möglichst nah an der Zielkugel, dem "Schweinchen", zu platzieren. Boule ist ein Sport, der Spaß macht und den eigentlich jeder betreiben kann.

Das hatte sich auch Elke Steckenstein gedacht, seit März Mitarbeiterin der inklusiven Gemeindearbeit der Evangelischen Kirche Meckenheim, als sie ein paar Wochen zuvor am Boulodrome an der Alfred-Engel-Sportanlage vorbeigefahren war. Spontan hatte sie Sportwart Megow angesprochen und gefragt, ob die inklusive Gruppe zum Schnupperkursus willkommen sei.

Postwendend habe sie eine Zusage erhalten, berichtete Steckenstein jetzt. Es sei ihr Ziel, mit den von ihr betreuten Gruppen nach außen zu gehen und auch außerhalb des Kirchenzentrums Arche zu agieren, erläuterte sie.

"Wenn es den jungen Leuten Spaß macht, können wir das gern wiederholen", sagte Sportwart Megow zu.