108.000 Euro Kosten: Stadt Bornheim gestaltet Außenanlage der Hemmericher Kita neu

108.000 Euro Kosten : Stadt Bornheim gestaltet Außenanlage der Hemmericher Kita neu

Weil die Hemmericher Kita eine zweite U 3-Gruppe bekommt, hat die Stadt Bornheim die Außenanlage für insgesamt 108 000 Euro neu gestaltet und an die Bedürfnisse der Kinder angepasst.

Anton (4), Martha (5) und Anna (5) klettern vorsichtig über die Hängebrücke. Ihr Ziel: Sie wollen den zweiten Wachturm schnell in Besitz nehmen. Sie finden die neue Burg in der Außenanlage ihrer Kindertagesstätte „Burgwiese“ in Hemmerich einfach nur toll. Denn nun haben die 22 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren jede Menge Möglichkeiten zum Klettern und Verstecken. Der 380 Quadratmeter große Spielbereich im Freien wurde in zehn Wochen für insgesamt 108 000 Euro komplett neu gestaltet. Die Eröffnung übernahm Bürgermeister Wolfgang Henseler beim Sommerfest.

Zum Hintergrund: Da die städtische Kita um eine zweite Gruppe mit mehr U 3-Plätzen erweitert wird, sollte der Außenbereich an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst werden. Die Planungen für den Umbau eines weiteren Gruppenraumes sowie zusätzliche Sanitär- und Schlafräume für U 3-Kinder und eine Verbindungstür zum Aegidiushaus, das als Mehrzweckraum genutzt werden soll, laufen auf Hochtouren. Starten sollen die Arbeiten noch in den Kitaferien im August.

Planung dauerte ein halbes Jahr

Die Kita-Burg hat Planer Waldemar Fertig aus dem Weilerswister Büro Dahlhaus & Engelmayer gemeinsam mit Gregor Tollens, Sachbearbeiter des städtischen Grünflächenamtes, entsprechend dem Namen „Burgwiese“ ausgewählt. Darüber hinaus gibt es eine Nestschaukel sowie eine Rutsche. Als Fallschutz dienen organischer Holzhäcksel und mineralischer Sand. Einen Kunststoffbelag können kleine Rennfahrer als „Bobbycar-Rennstrecke“ nutzen. Zudem lockt eine rund 100 Quadratmeter große Rasenfläche zum Erkunden der Umgebung.

„Es ist die Kita mit dem schönsten Blick. Schön dabei ist, dass die Kinder dem Bürgermeister aufs Dach schauen“, meinte Henseler, der in Kardorf wohnt. Ein halbes Jahr dauerte die Planung für den Außenbereich, ab Ende März wurden Böden verlegt und die Geräte zusammengebaut. „Die Planung war schon eine Herausforderung. Denn es war schwierig, auf einem solch kleinen Platz so viel unterzubringen“, freute sich Fertig über die gelungene Arbeit.

„Lange haben die Kinder auf die Fertigstellung des Außengeländes gewartet. In der Zwischenzeit haben wir unseren Ort wie den Spielplatz kennengelernt“, sagte die kommissarische Leiterin Myriam May.

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